Laut der Gesellschaft für Konsumforschung (Gfk), die unter der Leitung des Nürnberger Instituts für Marktentscheidungen e.V. (NIM) ihre regelmäßigen Einschätzungen zur Konsumlage in Deutschland präsentiert, hellt sich die Stimmung in den kommenden Wochen leicht auf. Sowohl die Einkommenserwartungen als auch die Anschaffungsneigung in Deutschland verzeichnen spürbare Zuwächse. Mit einer höheren Erwartung in den finanziellen Situationen und Zuwächsen bei Löhnen, Gehältern und Renten zeigt sich auch eine leicht entspanntere Einstellung gegenüber neuen Anschaffungen. Auch die Konjunkturaussichen sollen sich sich leicht verbessern.
In ihrer Prognose für Januar 2024 spricht die Gfk von einem Konsumklimaindex von -25,1 Punkten, was einem Anstieg um rund 2,5 Punkte bedeutet. Dennoch warnt Rolf Bürkl, Konsumexperte beim NIM, vor voreiligem Optimismus: „Ob es sich beim aktuellen Anstieg um den Beginn einer nachhaltigen Erholung der Konsumstimmung handelt, bleibt abzuwarten. Nach wie vor sind die Sorgen der Konsumenten groß. Geopolitische Krisen und Kriege, stark steigende Lebensmittelpreise sowie die Diskussionen um die Aufstellung des Staatshaushaltes für das Jahr 2024 sorgen nach wie vor für Verunsicherung. Folglich ist auch das Niveau des Konsumklimas derzeit noch überaus niedrig.“