Am 1. Juni war das Insolvenzverfahren über das zahlungsunfähige Unternehmen eröffnet worden. Im Zuge dessen kam es zur Schließung der Geschäfte. Obwohl es, wie die Hürther Insolvenzverwalterin Ingrid Trompertz gegenüber schuhkurier erläuterte, Interessenten für den Großteil der Standorte gab, war eine Fortführung unmöglich. „Es konnte keine der Filialen auf einen Übernehmer übertragen werden“, so Trompertz. In erster Linie seien die jeweiligen Vermieter nicht bereit gewesen, die Mietkonditionen den wirtschaftlichen Gegebenheiten anzupassen.
Am 27. Juli erfolgte daher die Anzeige beim zuständigen Amtsgericht in Köln, dass Masseunulänglichkeit vorliege.
Der Schuhfilialist Kröger Shoes startete im Jahr 1984 und unterhielt im Laufe der zurückliegenden Jahre Filialen in Aachen, Köln, Düsseldorf und Westerland/Sylt. Zum Portfolio des Unternehmens gehörten unter anderem Monomarkenstores von Birkenstock, Lloyd, Geox, Ara, Rieker und Tamaris.
Inhaber Uwe Kröger war in der Nacht vom 2. auf den 3. April bei einem Autounfall unweit von Köln ums Leben gekommen.