Der Bekleidungs- und Taschenhersteller Lala Berlin hat beim Amtsgericht Charlottenburg einen Antrag auf auf die Durchführung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gestellt. Dem Antrag wurde stattgegeben. Wie Gründerin und Geschäftsführerin Leyla Piedayesh begründet, sei dieser Schritt notwendig, da das aufgrund eines schwierigen Marktumfelds rückläufige Kaufverhalten zu einer Liquiditätskrise geführt hätte. In den vergangenen Monaten seien bereits Maßnahmen dagegen eingeleitet worden. Mit dem Eigenverwaltungsverfahren soll nun ein Investor gesucht werden, der die Sanierung zu einem erfolgreichen Abschluss bringen soll. „Während des schon vor Antragstellung eingeleiteten Verkaufsprozesses haben wir bereits erfolgversprechende Gespräche mit Interessenten führen können“, erklärt Piedayesh: „Unsere international bekannte Marke, unsere breite Fangemeinde, unser motiviertes Team sowie nicht zuletzt unser enormes Wachstumspotential sind hervorragende Argumente für eine Investition in unser Label.“
Unterstützt wird Lala Berlin vom Berliner Büro Dentons und dem Rechtsanwalt Dirk Schoene, der zum Generalhandlungsbevollmächtigten des Unternehmens bestellt wurde. Vorläufiger Sachwalter ist Rechtsanwalt, Prof. Dr. Torsten Martini von der Kanzlei Görg. Das Geschäft soll unverändert weiterlaufen, die Löhne und Gehälter der rund 40 Mitarbeitenden sind durch das Insolvenzgeld gesichert.