Wie in der Vergangenheit präsentierten rund 80 Marken ihre Kollektionen. Neben modischer Ware für kommenden Winter stellten die Lieferanten auch Sofortprogramme und NOS-Kollektionen zur unmittelbaren Auslieferung vor. Dem Wintereinbruch im Süden Deutschlands zum Trotz informierte sich der Fachhandel aus der Lederwaren- und benachbarter Branchen in gewohntem Ausmaß.
Der Lederwarenfachhandel schloss das Jahr 2018 im Schnitt besser ab als die Handelskollegen der Schuh- und Textilbranche. Goldkrone-Geschäftsführer Holger May berichtete, dass die Lederwarenverbundgruppe ihren ZR-Umsatz 2018 um rund 3 Prozent steigern konnte. Sein Blick auf die Händler fällt „schwarz-weiß“ aus. Schönen Zuwächsen stehen ebensolche Einbußen gegenüber. In dieses Bild passen die Erfahrungen von Vaude-Verkaufsleiter Markus Schelkle. „Wir wachsen mit weniger Händlern.“ Die Händler suchen zuverlässige Partner. „Das ist positiv für uns.“
Assima stellte Mitgliedern neue Ausrichtung vor
Die Assima, Initiator und Ausrichter der Ordertage Mainhausen, setzte bei der jüngsten Veranstaltung auf intensive Einzelgespräche mit den Mitgliedern, um diesen das neue Marketing- und Kollektionskonzept 2020 vorzustellen und gemeinsam die nächsten Schritte zu besprechen. „Wir haben aufgrund der zeitlichen Nähe der beiden Messeveranstaltungen beschlossen, unseren Mitgliedern die Herbst/Winter Kollektionen 2019/20 der Eigenmarken komplett im Februar zur Order zu präsentieren. Wir haben diese Veranstaltung dazu genutzt, in individuell vereinbarten Gesprächsterminen unseren Mitgliedern die neue und inspirierende Welt des Handels vorzustellen, die zukünftig die Ausrichtung der Assima definieren wird“, kündigte Angelika Knobloch, Marketing- und Einkaufsleitung Assima, das neue Konzept an, das unter ihrer Führung entwickelt wurde.
Die nächsten Lederwaren Ordertage Mainhausen finden am 12. und 13. Juli 2019 statt.