Nach dem Vorbild von ANWR-Plattform schuhe.de soll in naher Zukunft die Lederwarenplattform Bagmondo live gehen. Dafür müssen allerdings drei Voraussetzungen erfüllt werden, führte Holger May aus. Für den Start müssten „die zehn wichtigsten Lieferanten, 20 bis 25 Händler und 3.000 relevante Artikel“ angebunden sein. May appellierte an die Händler sich zu engagieren – auch um Lieferanten gegenüber Argumente für eine Teilnahme in der Hand zu haben.
Bagmondo: die Möglichkeiten
Der Handel kann in drei Stufen an Bagmondo angebunden werden. Die Basis ist die so genannte Visitenkarte im Netz. Dafür braucht der Händler kein Warenwirtschaftssystem. Zudem kostet dieser Service nichts. Im „digitalen Schaufenster“ kann das Goldkrone-Mitglied dann auf Basis seiner Warenwirtschaft sein Sortiment abbilden. Die monatliche Gebühr beträgt 19,90 Euro. May kündigte allerdings an, dass für die Goldkrone-Mitglieder „ein Einführungspaket“ ausgehandelt werden soll. Die dritte Stufe ist der eigentliche Online-Shop. Die Provision bei einem Verkauf bewegt sich abhängig von diversen Kriterien zwischen 9,66 und 10,62 Prozent. Falls der Verkauf über eine Drittplattform wie Amazon oder Zalando vermittelt wird, liegt die Gebühr zwischen 10,92 und 15 Prozent. Der Bagmondo-Partner könne individuell festlegen, ob und welche Artikel er für einen Verkauf über Amazon und Co. freigeben wolle, erklärte der Goldkrone-Geschäftsführer