Andreas Schaller konnte lediglich von den Ergebnissen der Frühjahr/Sommer-Saison 2014 berichten. Hier erzielte Lloyd im Inland ein Plus von 0,7%, im Ausland ein Pari. Besonders positiv unter den Exportmärkten entwickelte sich die Schweiz mit einem Plus in Höhe von 25,5% – resultierend aus der Einrichtung eines eigenen Nachsortierlagers. Im Nachsortierungsgeschäft erzielte Lloyd nach den Worten von Andreas Schaller generell mit einem Wachstum von 5% ein Rekordergebnis. „Das Interesse des Handels, das Risiko auf die Industrie zu verlagern, wächst. Diesen Ball nehmen wir gerne auf“, so Schaller. Derzeit arbeite Lloyd an einem Konzept, das es ermöglichen soll, Aufträge, die bis Dienstag eingegangen sind, bis zum Donnerstag auszuliefern. „Das gibt dem Handel die Möglichkeit, das Lager weiter runterzufahren und mit uns die LUG zu steigern“, sagte der Geschäftsführer. Enttäuscht zeigte er sich von der geringen Nutzung des Weiterbildungsportals, das der Hersteller kostenfrei zur Verfügung stellt. „Das Angebot wird kaum genutzt. Das ist ein Armutszeugnis. Mehr als Angebote zu schaffen, können wir nicht tun. Aber die Händler blockieren die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter.“
Ende Februar feiert in Wien das neue Ladenbaukonzept von Lloyd Premiere, hier wird ein Store in der Rotenturmstraße eröffnet. Im Laufe des Jahres folgen weitere Neueröffnungen im Leipziger Platz Center in Berlin, am Flughafen Düsseldorf und im Main-Taunus-Zentrum.