Der neue Lloyd-Store ist im Terminal 2 (Airside) zu finden. Hat ein Kunde hier seine Wahl aus dem Sortiment getroffen, kann er sein Wunschmodell entweder über das eigene Mobilgerät oder über ein iPad im Store bestellen. Anschließend wird die Ware zeitnah an die Wunschadresse versendet, sofern sich diese in einem deutschsprachigen Land befindet. Auch kann sich der Kunde laut Lloyd die Adresse seines Fachhändlers direkt vor Ort mit einer entsprechenden Auswahl des Herstellers geben lassen, um dort sein Wunschmodell zu kaufen oder bestellen zu lassen. Um diesen Service weiter zu intensivieren, will Lloyd in Kürze eine weitere Dienstleistung im Sinne des Fachhandels anbieten. In naher Zukunft ist außerdem geplant, dass der Kunde auch selbst an einem Self StationTerminal seine neuen Modelle online bestellen kann. Auch hier kann er, wenn gewünscht, auf die Beratung des Fachpersonals vor Ort zurückgreifen.
Lloyd testet neue Vertriebsmethoden
Neben der Direktansprache des Kunden über ein neues Konzept strebt Lloyd mit dieser Maßnahme an, dem Konsumenten die Marke und ihre Produkte an einem zielgruppenspezifischen Standort näher zu bringen. „Unsere Kunden können mit dieser Version unserer Stores bequem und einfach ihre Wartezeiten am Flughafen überbrücken und gegebenenfalls Bestellungen bei Lloyd tätigen sowie sich über unsere Produkte, Pflegehinweise oder passende Accessoirevorschläge informieren“, erklärkt Geschäftsführer Andreas Schaller die Vorteile des neuen Concept Stores 3.0. „Ferner wollen wir mit diesem Konzept neue Vertriebsmethoden testen und feststellen, inwieweit die Kunden Bereitschaft zeigen, ein solches völlig neues Konzept anzunehmen. Vielleicht entstehen daraus auch neue Wege, die unsere Fachhandelskunden, mit denen wir unsere Erfahrungen gerne teilen, interessieren oder über die wir gemeinsam mit dem Fachhandel agieren können“, so Schaller weiter.
Testphase dauert ein Jahr
Lloyd plant, mit der Fläche am Hamburger Flughafen vorerst für die Dauer von einem Jahr entsprechende Erfahrungen zu sammeln. Sollte sich das System zeitnah bewähren, so steht der Lieferant bereits mit anderen Flughäfen mit europäischer Ausrichtung in Verbindung, um auch dort das System zu positionieren und weitere Erfahrungen zu sammeln.