Wie es in einem Bericht des ’Hamburger Abendblatt‘ heißt, hat Ludwig Görtz bereits zum Jahreswechsel den Verwaltungsratsvorsitz an Stephan Swinka abgegeben, der seit einigen Jahren Mitglied des Gremiums ist. Diese Entscheidung soll Görtz schon vor einigen Monaten getroffen haben. Einen Sitz im Verwaltungsrat behält der Unternehmer jedoch weiterhin. Insgesamt setzt sich das Gremium damit nun aus Swinka, Görtz sowie Vertretern der Arbeitnehmer und des Investors Afinum zusammen.
Wie die Tageszeitung außerdem berichtet, konnte Görtz im Geschäftsjahr 2014 ein flächenbereinigtes Umsatzplus in Höhe von 2,5% erzielen. Man habe es geschafft, ein „schwarzes Ergebnis“ zu erreichen. Auch dies bestätigt Thorsten Hermelink. Das neue Jahr habe ebenfalls positiv begonnen. In den ersten sieben Wochen habe man gegen den Markttrend einen Umsatzzuwachs erzielen können.
2015 soll das Haupthaus an der Hamburger Mönckebergstraße komplett modernisiert werden. Weitere Modernisierungsmaßnahmen, etwa der Filiale im Alsterhaus, sowie eine Neugestaltung des Onlineshops, sind vorgesehen. Im Geschäft Mönckebergstraße haben laut Thorsten Hermelink die ersten Arbeiten bereits begonnen, die Neueröffnung ist für Anfang kommenden Jahres geplant. „Hamburg wird ein phantastisches neues Schuhhaus bekommen“, so der Geschäftsführer gegenüber schuhkurier.
Für die Mitarbeiter, die die Krisenphase der letzten Jahre miterlebt haben, hat das Unternehmen eine Sonderausschüttung angekündigt. Dieses Geld werde aus dem Gewinn des Unternehmens gezahlt, heißt es seitens Görtz.
Aktuell betreibt Görtz 170 Filialen. Weitere Sanierungsmaßnahmen sind nicht vorgesehen; eventuelle Schließungen sollen nur gegebenenfalls und im für Filialunternehmen üblichen Rahmen erfolgen.