Den Erfolg sieht man bei der Marc Cain GmbH auf zwei Säulen basierend: Produkt- und Marketinginnovationen. So habe man beispielsweise eine Maschine entwickelt, die ein dreidimensionales Stricken erlaubt. Am Ende erhält man damit ein fertiges, nahtloses Produkt aus einem Teil. „Da die dafür notwendige Software vorrangig aus unserem Know-how entstanden ist, werde ich hoffentlich eine ganze Weile der Einzige sein, der mit einer derart innovativen Technik arbeitet“, sagt Helmut Schlotterer, Vorsitzender der Geschäftsführung, Gründer und Inhaber.
Auch im Marketing habe man immer neue Wege eingeschlagen: 1982 war er der Erste, der in Düsseldorf einen Showroom für seine Damenmode eröffnete, die er dann später nach passenden Outfits statt nach Produkten sortierte. Heute ist das 1973 gegründete Unternehmen eine weltweit operierende Premiummarke für Damenmode.
Über 4.000 Unternehmen interessierten sich in diesem Jahr für eine Teilnahme an ’Top 100‘. 366 von ihnen bewarben sich für die Qualifikationsrunde. Davon kamen 284 in die Finalrunde. 238 schafften schließlich den Sprung in die TOP 100 (maximal 100 in jeder der drei Größenklassen).
Bewertet wurden die Unternehmen von Prof. Dr. Nikolaus Franke und seinem Team vom Lehrstuhl für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien. Sie fragten über 100 Parameter in fünf Bewertungskategorien ab: ’Innovationsförderndes Top-Management‘, ’Innovationsklima‘, ’Innovative Prozesse und Organisation‘, ’Innovationsmarketing/Außenorientierung‘ und ’Innovationserfolg‘.