Marc O’Polo kooperiert mit dem Sachsen-Leinen e.V. und unterstützt den Verein mit insgesamt 60.000 Euro in den nächsten drei Jahren. Damit wird ein Forschungs- und Entwicklungsprojekt zur Gewinnung und Verarbeitung von in Deutschland biologisch angebautem Faserlein gefördert. Das Projekt verfolgt das Ziel, neue Anbautechnologien für biologisch angebauten Faserlein für die Textilproduktion zu erforschen und den Aufbau geeigneter Aufbereitungsanlagen voran zu bringen. Dabei wird besonderer Wert auf ressourcenschonende Methoden, eine umweltfreundliche Weiterverarbeitung sowie kurze Transportwege gelegt. Bestandteil der Aktivitäten ist der Aufbau einer modernen Langfaserschwinge, um die gewonnenen Fasern in innovative textile Anwendungen überführen zu können. „Wir freuen uns sehr, mit Marc O’Polo einen starken Partner an unserer Seite zu haben, der dieses wichtige Projekt ermöglicht. Unser Ziel ist es, den Anbau und die Verarbeitung von Faserlein in Deutschland wiederzubeleben und so eine nachhaltige Alternative zu importierten Textilfasern zu schaffen. Mit dieser Kooperation setzen wir neue Maßstäbe für die nachhaltige Textilproduktion in Deutschland“, erklärt Torsten Brückner, Vorstandsvorsitzender des Sachsen-Leinen e.V. „Leinen ist eine Naturfaser mit langer Tradition. Sie ist langlebig, zeitlos modern und besticht durch ein angenehmes Tragegefühl. Für Marc O’Polo hat Leinen seit jeher einen hohen Stellenwert – unsere Leinen-Produkte stehen sinnbildlich für unsere Marken-DNA. Unser Anspruch ist es, Innovation und Nachhaltigkeit miteinander zu verbinden. Mit diesem Projekt schaffen wir die Grundlage für eine hochwertige Bio-Leinenproduktion, die unseren hohen Standards an Qualität, Design und Verantwortung gerecht wird,“ so Susanne Schwenger, CPO Marc O’Polo SE. Das Forschungsprojekt ist im Südraum Leipzig beheimatet. Die Region war lange durch die Kohleindustrie geprägt und befindet sich im Strukturwandel.