Mehr als Schuhe will die Messe vom 15. bis zum 17. September bieten: eine Konzentration auf junge Menschen, um diese für das Schuhmacherhandwerk zu begeistern, eine Bühne für aufstrebende Designer, Raum zur Förderung von Kreativität, ein neues Layout und eine Erleichterung der Besucherströme. Einkäufer aus mehr als 60 Ländern werden laut Organisator Assocalzaturifici, dem italienischen Schuhherstellerverband, erwartet.
Mit 932 Marken, davon 475 aus Italien und 457 aus dem Ausland, hauptsächlich aus Spanien, der Türkei, Brasilien, Portugal und Deutschland, werde die Micam erneut eine einzigartige Plattform für Hersteller und Händler bieten, teilen die Veranstalter mit. Giovanna Ceolini, Vorsitzende von Micam und Assocalzaturifici, erklärt: „Trotz der gegenwärtigen Phase großer Unsicherheit wächst die Micam weiter, was die Zahl der Aussteller und die Zahl der vertretenen Marken, insbesondere aus dem Ausland, betrifft.“
Die Zahl der Aussteller ist allerdings im Vergleich zur Vorjahresveranstaltung gesunken. Im September 2023 hatten die Organisatoren angegeben, dass 1.024 Marken, darunter 520 aus Italien und 504 aus mehr als 30 weiteren Ländern, an der Micam teilgenommen hatten.
Parallel zur kommenden Micam werden die Messen Mipel (Lederwaren), The One und Milano Fashion & Jewels (Mode und Schmuck) sowie die Materialmesse Lineapelle und die Maschinenmesse Simac Tanning Tech auf dem Messegelände in Rho bei Mailand veranstaltet.
Zuletzt waren die Messen vom 18. bis zum 21. Februar 2024 über vier Tage gelaufen. Gezählt wurden laut den Veranstaltern inklusive der Ledermesse Lineapelle 40.821 Besucher. Im Februar 2023 waren laut den Veranstaltern 48.000 Fachbesucher nach Mailand gekommen. Im September 2023 waren 42.273 Messebesucher gezählt worden.