Mehr als 250 vorwiegend italienische Marken präsentierten während der 43. Ausgabe der Moda made in Italy ihre Kollektionen für Frühjahr/Sommer 2015 im MOC.
Ein Aspekt, der während der letzten Veranstaltung im März noch für reichlich Diskussionsstoff gesorgt hatte, war während der September-Ausgabe der Moda made in Italy nur noch am Rande ein Thema: Die untere Ebene von Halle 4 des MOC war wieder geöffnet worden – sehr zur Freude von Besuchern und Ausstellern. „Gott sei Dank“, kommentierte etwa Sabine Kurz von Rosarot diese Entscheidung. „Die Showrooms in der oberen Etage schaffen zwar eine sehr intime Arbeitsatmosphäre, aber das Messeerlebnis blieb dabei ein wenig auf der Strecke. In der Halle wirken die Stände viel offener und freundlicher.“
Die „Moda in alter Form“ sei gut angekommen, sagte auch Romina La Ferrara von Nero Giardini. „Ich hatte das Gefühl, dass wir alle regelrecht erleichtert waren.“
Essenz in der Zenithhalle
Mehr als 150 Labels gab es diesmal auf der Essenz zu begutachten, wobei das Gros der Marken im modischen Bereich zu verorten ist. Und genaue diese Konzentration macht aus Sicht vieler Aussteller auch das Erfolgskonzept der Messe aus: „Die Kunden finden hier Marken, die sie auf anderen Veranstaltungen noch nicht gesehen haben“, sagte etwa Toni Leis, der die Labels Regarde Le Ciel und Nubikk präsentierte. „Die Essenz ist eine kleine Veranstaltung, aber ihr Angebot stimmt – und das ist auch gut so. Von Young & Urban bis hin zu High Fashion finden die Kunden hier alles, was ihnen vielleicht noch fehlt.“
Auch Michael Gerlach von Brandmasters lobte die Markenauswahl: „Hier findet man tatsächlich eine echte Essenz der Top-Marken – und keine breite Masse. Die Kunden wissen diese Konzentration meiner Erfahrung nach sehr zu schätzen.“
Ausführliche Berichte über beide Messen lesen Sie in schuhkurier Ausgabe 38.