Zu Beginn des Jahres 2019 war die Aktie von Zalando deutlich gestiegen. Zwischenzeitlich erreichte das Papier den höchsten Stand seit Mitte November. Ende Januar drehte diese Trend jedoch ins Negative. Am 29. Januar erreichte das Minus in der Spitze knapp 8%. Hintergrund ist ein negativer Kommentar von Analystin Anne Critchlow von der Band Societe Generale. Sie senkte ihre Empfehlung von ’Halten‘ auf ’Verkaufen‘ und senkte das Kursziel von 32 auf 19 Euro – den aktuellen Aktienkurs finden Sie hier.
Analystin äußert sich kritisch
Critchlow kritisierte zudem das Plattformmodell von Zalando, das auch externen Anbietern die Möglichkeit bietet, über Zalando zu verkaufen. Dies hemme das Umsatz- und Gewinnwachstum des Unternehmens, so die Expertin. Für das vergangene Geschäftsjahr 2018 rechnet sie mit einem Umsatzplus in Höhe von 19% und liegt damit unterhalb der Zalando-Prognose von 20 bis 25%. Für das laufende Jahr erwartet Critchlow noch ein Wachstum in Höhe von 15%.
„Gegenwind hält an“
Auch Analyst Ike Boruchow von Wells Fargo stufte die Zalando-Papiere von ’Outperform‘ auf ’Market perform‘ zurück. Er empfahl zugleich keine weiteren Investitionen in das Papier. Schließlich werde der Gegenwind für die Modebranche nach 2018 auch 2019 spürbar anhalten, erwartet der Experte.