Während in Österreich über 260 Mio. Euro Umsatz bei relativ konstanten Pro-Kopf-Ausgaben von 150 Euro erwartet werden, verzeichnet der deutsche Markt ein Minus von 6,5 % und deutlich geringere Pro-Kopf-Ausgaben von 38 Euro.
Die durchschnittliche Pro-Kopf-Ausgabe liegt zwar etwas unter dem Vorjahr, aber leicht über dem Niveau von 2024. Gleichzeitig zeigt sich ein bewussteres Konsumverhalten: Geschenke werden gezielter ausgewählt, während knapp ein Fünftel der Befragten ganz auf Präsente verzichtet. Klassische Osterprodukte dominieren weiterhin das Ranking.
Auch bei den Ausgaben zeigt sich Zurückhaltung. Für Osternester, Geschenke und Festessen wird jeweils etwas weniger budgetiert als im Vorjahr, während die Ausgaben für Dekoration leicht steigen. Regionale Unterschiede bleiben bestehen: In Salzburg und Oberösterreich wird mit durchschnittlich 162 Euro pro Kopf am meisten ausgegeben, während Wien mit 138 Euro am unteren Ende liegt.
Auffällig ist zudem ein klarer Trend zur Regionalität. Mehr als zwei Drittel der Konsumenten wollen ihre Einkäufe bewusst bei österreichischen oder regionalen Händlern tätigen. Onlinekäufe spielen zwar weiterhin eine Rolle, bleiben jedoch insgesamt nachrangig. Große internationale Plattformen wie Temu oder Shein sind mit einem Anteil von nur 4 % kaum relevant für das Ostergeschäft.