Die in der letzten Saison eingeführte Trennung der Segmente in zwei eigene Bereiche – eine reine Accessoires-Fläche und eine Schuhhalle – soll zur nächsten Messe aufgehoben und beide Produktbereiche in den Hallen 5 und 6 zusammengeführt werden. Jede der beiden Hallen verfügt über jeweils 3.000 qm Ausstellungsfläche und präsentiert je 60 Schuh- und Accessoires-Kollektionen (insgesamt ca. 120, maximal sind 130 Kollektionen realisierbar). Damit wächst das Segment im Vergleich zu den zurückliegenden Veranstaltungen nicht nennenswert. Dies will man seitens Panorama auch bewusst so halten. Man sehe sich als Modemesse, für die Schuhe und Accessoires eine aussagekräftige Abrundung darstellen sollen.
Die Hallen 5 und 6 schließen an die Messehallen 3 und 4 an. Dabei sollen die Themen der Mode-Kollektionen im Schuh- und Accessoiresbereich fortgeführt werden. Während in Halle 3 unter dem Begriff “Urban Lab” vor allem Jeans- und Casual-Kollektionen zu finden sind, wird in der Folge das Schuh- und Accessoires-Thema in Halle 5 durch eher sportive, outdoor-inspirierte Brands repräsentiert. Das Fashion-Konzept “Contemporary Luxury” in Halle 4 wird in Halle 6 wiederum durch eher klassische, urbane sowie feminine Schuh- und Accessoires-Kollektionen dargestellt.
Neue Marken
Zu den Ausstellern gehören nach Angaben der Panorama-Verantwortlichen unter anderem die Marken Ara, Bellmondo, Bronx, Bullboxer, Dockers, Fritzi aus Preußen, Giesswein, Gordon Bros., H.I.S. Shoes, Haflinger, L’Credi, Legend, Lloyd, Manas, Marc Shoes, Melvin & Hamilton, Norton, Peter Kaiser, die Seibel-Gruppe, Suri Frey, Think!, Tom Tailor Bags, Vagabond, Vanzetti und Wunschstück. Als Neuaussteller seien Marken wie Sixtyseven, Pavement, DKode, Mr. Boho, Gladz, Mundart, Emily & Noah, Waipuna, Miss Terre und weitere dabei.
“In der letzten Saison war es unser Ziel, das Angebot der Panorama Berlin zu ordnen und die einzelnen Produkte deutlich zu präsentieren, um den Einkäufern so eine einfache Orientierung und einen schnellen Überblick zu bieten”, erklärt Panorama-CEO Jörg Wichmann. “Leider haben wir es damit wohl etwas übertrieben, so dass wir für die kommende Saison Schuhe und Accessoires wieder kombinieren und zu einem inspirierenden Ganzen arrangieren. Darüber hinaus werden wir die einzelnen Stände aufbrechen und zentrale Flächen schaffen, auf denen wir die Produkte der Aussteller Retail-orientiert präsentieren.”
Die Inspiration für den Fachbesucher soll im Vordergrund stehen. Man wolle durch die Gestaltung ähnlich einem Department Store für eine kommunikative Atmosphäre sorgen.
Einige wenige Marken dürften sich außerdem in den Fashion-Hallen finden; dies sollen aber Einzelfälle bleiben. Laut Verantwortlichen ist das durch die Panorama genutzte Messegelände komplett ausgelastet.