Koordiniert werden die Aktivitäten von Apiccaps in Partnerschaft mit Aicep und mit Unterstützung des Programms „Compete 2030“. Ein Schwerpunkt liegt im Februar auf Mailand: Bei der Lineapelle präsentieren 29 portugiesische Unternehmen aus den Bereichen Komponenten und Leder ihre Kollektionen. Parallel dazu sind 39 Unternehmen auf der Micam vertreten. Insgesamt engagieren sich rund 80 portugiesische Firmen bei den beiden Leitmessen.
Nach Angaben von Apiccaps-Präsident Luís Onofre haben in den ersten beiden Monaten des Jahres fast 100 Unternehmen internationale Märkte bearbeitet. Die Initiativen erstrecken sich auf acht strategische Zielmärkte: Deutschland, Kolumbien, Dänemark, Spanien, die USA, Frankreich, Italien und Großbritannien. Ziel ist es, die Präsenz portugiesischer Schuhe bei internationalen Kunden, Vertriebspartnern und Marken weiter auszubauen.
Der portugiesische Schuh- und Lederwarensektor exportiert derzeit mehr als 90 % seiner Produktion in 174 Länder und erzielt ein jährliches Exportvolumen von rund 2,1 Mrd Euro – so teilt es der Branchenverband auf seiner Website mit.
Besondere Dynamik zeigt der Bereich der Schuhkomponenten. Seit Jahresbeginn beteiligt sich der Zuliefersektor an Werbe- und Messeinitiativen in Spanien, den USA, Frankreich, Italien und Großbritannien. Der Komponentensektor umfasst 238 Unternehmen mit 4.378 Beschäftigten und erreicht ein jährliches Exportvolumen von rund 72 Mrd. Euro. Die Maßnahmen zielen darauf ab, die internationale Sichtbarkeit zu erhöhen, Innovationskompetenz zu stärken und die Integration in globale Wertschöpfungsketten auszubauen.