Der zwölf Minuten lange Schwarz-Weiß-Film Past Forward soll die Grenzen zwischen Zeit und Raum zu einer Dimension verschmelzen lassen. Szenisch dominieren in dem Film aufgeräumte Kulissen und klare Formen, die den Fokus auf das Erleben der Protagonisten lenken. Futuristische Elemente werden mit klassischen Settings kombiniert.
Past Forward: Parallelwelten
In dem Prada-Film werden die drei Hauptdarstellerinnen Freida Pinto, Kuoth Wiel und Allison Williams auf ihrem Weg durch Parallelwelten gezeigt. Die illusorische Reise endet damit, dass die Figuren zu einer Person verschmelzen. Die Hintergründe von Past Forward bleiben offen, der Zuschauer erfährt nicht, ob sich die Geschichte in der Realität oder nur in den Köpfen der Darsteller abspielt.
Weitere zentrale Merkmale von Past Forward sind die Rätselhaftigkeit der Szenen, die Angst der Protagonisten, aber auch die Liebe zu individueller Mode. Dadurch soll der Stil von Prada filmisch inszeniert werden.
Past Forward: David O. Russell als Regisseur
Regisseur David O. Russell ist durch Werke wie ‘American Hustle’ und ‘The Fighter’ bekannt geworden. Filmisch legt er in dem Clip für Prada den Fokus auf einen klaren Spannungsbogen sowie selbsterklärende stilistische Elemente, die mit surrealen Einflüssen abgerundet werden.