Zuletzt musste der Luxusmarkt, der als besonders Standfest in Zeiten von Unsicherheiten und Krisen galt, deutliche Einbußen hinnehmen. So berichtete neben der Insolvenz von Signa auch die Kering-Gruppe von Umsatzverlusten.
Optimistischer sieht die Lage dementsprechend bei Prada aus: Hier wurde sich über jede Sorge des Luxusmarkts hinweggesetzt. Insgesamt konnte der Konzern Prada im Fiskaljahr 2023 einen Umsatz von 4,7 Mrd. Euro erzielen, was einem Anstieg von 17% entspricht. Im Einzelhandel stiegen die Umsätze dabei ebenfalls um 17% auf 4,2 Mrd. Euro. Dies sei vor allem auf die starken Entwicklungen der beiden Marken Miu Miu (+58%) und Prada (+12%) zurückzuführen.
Besonders der japanische Markt erwies sich dabei als Umsatzbringer, dicht gefolgt vom Asien-Pazifik-Raum und Europa. Damit bleibt die Region APAC mit 35% der Verkäufe wichtigster Umsatzraum, mit Europa (31%) auf dem zweiten Platz. Die Region Americas befindet sich mit 18% auf Platz 3; Japan als eigene Region macht dagegen ganze 12% aus. “Wir haben unsere ehrgeizigen Ziele für 2023 erfolgreich umgesetzt“, kommentiert CEO Andrea Guerra die Ergebnisse.
„Wir haben das ganze Jahr über hervorragende Ergebnisse erzielt, da die Marke durch eine Kombination aus Produkt-, Kommunikations- und Einzelhandelsinitiativen immer beliebter wird. Die Produktivität und Rentabilität des Einzelhandels hat sich im dritten Jahr in Folge verbessert, dank eines erneut starken zweistelligen flächenbereinigten Wachstums.”