Aus dem Halbjahresbericht der Associated British Foods (ABF) geht hervor, dass Primark gut in die erste Hälfte des Geschäftsjahres 2015/16 gestartet ist. Aber aufgrund der ungewöhnlich milden Temperaturen in Nordeuropa und zur Weihnachtssaison habe sich das Geschäft abgeschwächt. Der Umsatz von Primark kletterte währungsbereinigt um 7% auf 2,67 Mrd. britische Pfund, wobei das Wachstum nur durch weitere Filialeröffnungen ermöglicht wurde. Zum Stichtag am 27. Februar 2016 betrieb der irische Mode-Discounter 299 Stores mit einer Gesamt-Verkaufsfläche von rund 1,1 Mio. qm. Sechs neue Stores wurden nach Unternehmensangaben in der ersten Jahreshälfte des Geschäftsjahres eröffnet.
Primark treibt Expansion kräftig voran
Im zweiten Halbjahr will das Unternehmen weiter expandieren: Bereits seit Anfang März wurden sieben neue Primark-Filialen in Betrieb genommen, darunter die erste in Italien. Der zweite italienische Store soll im Herbst in Brescia eröffnet werden, für 2017 ist ein weiterer Store in Florenz geplant. Auch in den USA wollen die Iren ihr Filialnetz ausbauen, in dem sie sechs neue Stores bis zum Ende des Kalenderjahres eröffnen. In New Jersey soll 2017 ein 6.500 qm großer Store in der American Dream-Shopping-Mall entstehen.
Negative Währungseffekte mindern Betriebsergebnis
Der operative Gewinn sank um 3% (währungsbereinigt -1%) auf 313 Mio. britische Pfund. Im Vorjahreszeitraum betrug dieser noch 322 Mio. britische Pfund. Wie die Primark-Muttergesellschaft mitteilt, lag dies am Kursanstieg des US-Dollar gegenüber des Euros. Die dabei entstandenen negativen Währungseffekte hat das Unternehmen durch Verbesserungen im Einkauf sowie durch die Reduzierung von Rabattaktionen teilweise kompensieren können, erklärt die ABF. Die operative Marge ging im Vergleich zum Vorjahreszeitrau, um 0,9 Prozentpunkte auf 11,7% zurück.
Die Associated British Foods (ABF) hat im ersten Geschäftshalbjahr einen Umsatz von 6,1 Mrd. britische Pfund erwirtschaftet. Der operative Gewinn belief sich auf 477 Mio. britische Pfund.