Die Umsatzerlöse verringerten sich auf 9,8 Mio. Euro und liegen damit um 17% unter dem Vorjahr. Das Unternehmen erzielte nach eigenen Angaben einen Jahresüberschuss in Höhe von 4.000 Euro. „In diesem Ergebnis spiegeln sich unsere großen Investitionen in die Neuausrichtung wider“, so Volker Gromer, einer der beiden Quick Schuh-Geschäftsführer. „Der Jahresüberschuss war bewusst als schwarze Null geplant, um diese Weiterentwicklung realisieren zu können.“
Man habe in 2015 in „Meilensteine“ investiert, erklärt Geschäftsführer Alfred Pusswald. So sei SAP Retail als zentrales Handels- und Steuerungssystem eingeführt worden. Der Online-Auftritt sei mit klarem Fokus auf die Multi-Channel-Fähigkeit des Systems und eines jeden Standorts umgebaut worden. Ein neues Shop-Konzept sei verabschiedet und die Umgestaltung der ersten Quick Schuh Filialen in neuer Optik realisiert worden. Schließlich sei eine zentrale Marketingabteilung innerhalb der ANWR Group auch unter Integration der bisherigen Quick Schuh-Mitarbeiter aufgebaut worden.
Weniger Quick Schuh-Händler, weniger Standorte
129 Kommanditisten zählte die Quick Schuh zum Ende des Jahres 2015, nach 137 im Vorjahr. Die Zahl der STandorte hat sich laut ANWR von 347 auf 318 verringert. Vier Standorte miteiner durchschnittlichen Verkaufsfläche von gut 300 qm wurden neu eröffnet (Wien, Esenz, Weißenburg, Dortmund). Im Frühjahr 2016 wurden neun weitere Geschäfte mit neuem Shop-Konzept ans Netz genommen bzw. vergrößert.
Aktuell firmieren rund 300 Standorte in Deutschland und Österreich unter Quick Schuh.