Im Fokus der Studie ’Online goes local – Mehrwerte regionaler Marktplätze aus Konsumentensicht‘, die das ECC Köln in Zusammenarbeit mit dem Betreiber des Online-Marktplatzes Bepado erhoben hat, stehen die Anforderungen von Konsumenten an lokale Händler im Internet sowie die Rolle branchenspezifischer Besonderheiten bei der Ausgestaltung des Online-Angebots. Dazu wurden im September 2014 947 Online-Shopper zu ihren Einkaufsverhalten hinsichtlich Produkten aus den vier Branchen ’Fashion & Accessoires‘, ’Consumer Electronics & Elektro‘, ’Wohnen & Einrichten‘ und ’Bücher & Medien‘ befragt.
Stationärer Handel punktet mit Beratung, Online-Handel mit Angebotsvielfalt
Aus der Studie geht hervor, dass während der Kaufvorbereitung Konsumenten meist in mehr als einem Kanal aktiv sind – offline und online. Stationäre Geschäfte punkten laut der ECC-Studie mit Beratung und persönlichen Ansprechpartnern – am Online-Handel schätzen Konsumenten insbesondere das Sortiment.
Regionale Online-Marktplätze als Einstieg in den E-Commerce
Eine Alternative zum eigenen Online-Shop sei für Fachhändler die Kooperation mit einem regionalen Online-Marktplatz. Händler würden nicht nur von einer höheren Reichweite profitieren, sondern könnten auch die vorhandene Infrastruktur nutzen. Wie die Studie zeigt, werden von den Konsumenten die gebündelten Informationen sowie die Angebotsvielfalt unterschiedlicher Händler geschätzt.
„Die intelligente Verknüpfung aus Ladengeschäft und Online-Shop ist der entscheidende Punkt“, so Dietmar Hölscher, Projektleiter bei Bepado. „Wer es schafft, Zusatzleistungen wie etwa Installationen für Haushalts-oder TV-Geräte, Online-Aktionen für Rabatte im Laden oder auch die Lieferung am selben Tag in seinen Geschäftsbetrieb zu integrieren, der wird auch erfolgreich sein“, ist Hölscher überzeugt.