Laut Mitteilung der Heilbronner Verbundgruppe erreichte der ZR-Umsatz in Deutschland 317 Millionen Euro und damit fast den Vorjahres-Umsatz. Der Heilbronner Verbundgruppe sind demnach aktuell rund 700 aktive Händler mit 1.150 Verkaufsstellen und einem Gesamt-Einzelhandelsumsatz von über einer Milliarde Euro angeschlossen.
Der stationäre Schuhhandel habe 2018 nicht von der boomenden Wirtschaftslage und der guten Konsumstimmung profitieren könnten, teilt Sabu weiter mit. Zudem sei das Jahr sowohl in der Frühjahr-/Sommer als auch in der Herbst-/Winter-Saison durch Wetterkapriolen geprägt gewesen. Bei neun von 12 Monaten lagen die Außenumsätze im Schuhhandel unter denen des Vorjahres. Auf das ganze Jahr gesehen verzeichneten die Sabu-Händler einen durchschnittlichen Umsatzrückgang von 3,6% und lagen damit deutlich über dem Branchendurchschnitt von minus 7,2% der ERIX-Datenbank.
„Das Jahr 2018 war für unsere Anschlussfirmen ein sehr herausforderndes Jahr“, erklärt Sabu-Geschäftsführer Stephan Krug. „Der Strukturwandel schreitet weiter fort, das Wachstum im e-Commerce hat sich zwar deutlich verlangsamt, steigt aber immer weiter. Vor dem Hintergrund unbefriedigender Abverkäufe aufgrund der Witterung in beiden Übergangssaisons ist es jetzt wichtiger denn je, das individuelle Sortiment mit den neuesten Trends und Modellen zu aktualisieren und so dessen Attraktivität zu einem gelungenen Einkaufserlebnis zu machen und die entsprechende Ware hierzu zum richtigen Punkt einzusteuern.“
Ein Jubiläum feiert dieses Jahr die Zusammenarbeit zwischen dem Sabu und der Intersport Deutschland, Heilbronn. Seit zehn Jahren besteht nunmehr die Zusammenarbeit auf Augenhöhe, die sich durch die vielen Synergieeffekte für alle Beteiligten rechnet. Direkt für die Sabu-Händler bedeutet dies laut Verbundgruppe u.a. Zugriff auf das umfangreiche Lagerprogramm sowie auf die wichtigen globalen Sportartikelmarken wie z.B. Adidas, Puma und Nike.