Fotos in sechs verschiedenen Perspektiven oder 306°, eine EAN, gegebenenfalls ergänzende Informationen – um Schuhe professionell online abzubilden und ggf. zu verkaufen, braucht es bestimmte Informationen, Merkmale und Standards. Nach Überzeugung von Stephan Krug, der für die Mitglieder des Sabu in Kürze die Plattform sabu.de launchen wird, wäre ein Vertrag mit dem European Clearing Center (ECC) sinnvoll. „Damit könnten wir einen Datenpool entwickeln, der allen Branchenmitgliedern nützt“, so Krug. Hinsichtlich der Produktfotografie gebe es unterdessen von BDSE und GS1 entwickelte Standards. Das ECC verfüge durch sein Partnerunternehmen Mifitto über die Möglichkeit, Produkte gemäß diesem Standard abzubilden.
„Bis jetzt gibt es aber nur Einzellösungen“, so Krug. Lieferanten erstellen eigene Bilder, das ECC produziert ebenfalls Fotografien – und auch die Verbundgruppen sind aktiv. Beim Sabu allein hat man für sabu.de aktuell 25.000 Artikel fotografiert. Man arbeite zudem an einem Konzept, um auch ’exotischere‘ Fabrikate mit einer EAN zu versehen. Er könne sich gut vorstellen, so Stephan Krug, eine gemeinsame Lösung zu finden, an der die Verbundgruppen, das ECC und auch der HDS/L beteiligt sind.
Letztlich sei allein wichtig, dass die Händler für ihren Online-Auftritt die entsprechenden Informationen, Stammdaten und Fotografien zur Verfügung gestellt bekommen. „Eine gemeinsame Lösung ist die effektivste und sinnvollste Variante“, so Krug. Man müsse dieses Thema diskutieren – „auch mit offenem Visier.“