In Hamburg fand am 24. Juni die 65. Generalversammlung der Schuh-Verbundgruppe Sabu Schuh-Verbund eG statt. Die Verbundgruppe meldet insgesamt gute Zahlen, speziell im Schuhbereich sieht sie sich aber auch Herausforderungen ausgesetzt.
24.06.2017
Petra Salewski
2 Minuten
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Den Anfang markierte ein Geburtstagsständchen: Vor 65 Jahren wurde die Verbundgruppe Sabu als Vereinigung der Salamander-Alleinverkäufer gegründet. „Was geblieben ist, ist eine starke Gemeinschaft, eine der größten Verbundgruppen für Schuhe, Sport und Lifestyle“, erklärte der Aufsichtsratsvorsitzende Joachim Seibel zur Begrüßung. 102 Mitglieder der Verbundgruppe sowie 17 Bevollmächtigte waren in Hamburg anwesend, als aktuelle Zahlen zum Geschäftsjahr 2016 verkündet wurden. Die Sabu Schuh und Marketing GmbH, zu je 50% Tochter der Sabu Schuh-Verbund eG und der Intersport, hat ihren Gesamtumsatz, also Warenvermittlung und Großhandel, um rund 10 Mio. Euro auf 319,6 Mio. Euro reduziert. Dies entspricht einem Rückgang um 3,1%. Ursächlich hierfür ist laut Vorstandssprecher Ulrich Rau „die schwache Auftragsvergabe der Händler“. Der Jahresüberschuss hat sich dementsprechend um 210.000 Euro auf 400.000 Euro reduziert. Dies sei, so Rau, zum einen auf einen Rückgang der Erträge aus der Warenvermittlung um rund 320.000 Euro zurückzuführen sowie zum anderen auf die „außerplanmäßige Vollabschreibung des Warenwirtschaftssystems Sabusys in Höhe von 160.000 Euro, welches als Projekt im Einverständnis mit dem Beirat eingestellt wurde.“ Parallel dazu sind die restlichen Gesamtaufwendungen durch Einsparungen in den Bereichen Personal und Marketing um rund 65.000 Euro sowie die Steuerlast um rund 150.000 Euro gesunken. Angesichts der schwierigen Marktbedingungen sei das Ergebnis, so Rau, dennoch zufriedenstellend. Um ihre Händler für die Zukunft zu rüsten, setzt die Sabu Schuh & Marketing GmbH auf ein umfangreiches Leistungspaket, zu dem unter anderem die Optimierung der allgemeinen Waren- und Dienstleistungsangebote sowie die Gewinnung neuer und attraktiver Vertragslieferanten gehört, außerdem die Weiterentwicklung der Handelskonzepte wie Schuhprofi und Laufgut. Zudem beteiligte sich das Unternehmen am European Clearing Center (ECC), um das EDI-Angebot auszubauen. Am 1. August soll die regionale Suchplattform für Schuhe unterwww.sabu.de starten. Um möglichst viele Mitglieder von diesem Projekt zu überzeugen, habe man entschieden, sowohl die Kosten für die professionellen Fotos der Geschäfte als auch die monatlichen Gebühren für die digitale ’Visitenkarte‘ für die Jahre 2017 und 2018 zu übernehmen. Zum 1. Januar soll zudem das Sabu-Rechnungsportal aktiviert werden, das es den Mitgliedern ermöglicht, Original ZR-Rechnungen und –Gutschriften direkt einzustellen und rechtssicher zu archivieren. Weitere Details zur Generalversammlung lesen Sie in der kommenden Ausgabe von schuhkurier.