schuhkurier: Herr Dr. Breuer, wie entwickelt sich die Marke Salamander im Markt – in Deutschland und auch international?
Dr. Norbert Breuer: Unsere Salamander Damen- und Herrenschuhkollektionen haben, auch beeinflusst durch den historisch sehr hohen Bekanntheits- und Sympathiegrad, sehr großes Potenzial insbesondere in den östlichen Ländern und hier in Russland und den ehemaligen GUS Staaten. In deutschen Anrainerstaaten, wie z.B. in Frankreich und Österreich, sind wir mit eigenen Handelsorganisationen erfolgreich. Andere europäische Länder erschließen wir sukzessive über Agenturen. Hierzu zählen Märkte wie die Niederlande, Belgien, die Schweiz und England. In den letztgenannten europäischen Märkten haben wir zwischenzeitlich gewisse Anpassungsnotwendigkeiten der länderspezifischen Kollektionsausrichtung umgesetzt. In bisher nicht bearbeiteten fernöstlichen Märkten wie z.B. Thailand und China haben wir mittlerweile gute und vielversprechende Kundenbeziehungen aufgebaut. Herausfordernd ist weiterhin die Marktpenetration mit Salamander Damen- und Herrenschuhen in Deutschland.
sk: Wie sieht die Situation bei Lurchi aus?
N. B.: Bei Lurchi gibt es eine völlig andere Entwicklung: Lurchi hat in Deutschland einen sehr hohen Bekanntheits- und Sympathiegrad, ist jedoch im nicht deutsch-sprechenden Ausland – auch historisch begründet – weniger bekannt. Entsprechend entwickeln sich die Anzahl Kunden bzw. die Verkaufsanteile. In Deutschland hat sich Lurchi hervorragend entwickelt und ist mittlerweile in mehr als 1.000 Verkaufsstellen für den Verbraucher erhältlich.
Das vollständige Interview lesen Sie in schuhkurier Ausgabe 34.