Mitte März 2026 wird das alteingesessene Schuhhaus Rominger in neuem Licht erstrahlen. Dann wird das Geschäft nach einigen Wochen Umbau unter Schuh-Beck firmieren. Kundinnen und Kunden werden die Veränderung schon von weitem an der Fassade sehen. Und auch innen wird sich einiges tun. So wird das 750 qm große Geschäft, dessen Sortiment aktuell aus Herren-, Damen-, Kinder- und Outdoorschuhen besteht, um einige Sortimentsbereiche erweitert: Mode, Lifestyle-Artikel und Accessoires werden dann auf einer eigens eingerichteten Fläche inklusive Umkleidekabine angeboten. „Wir sind mit Textilien und Accessoires sehr erfolgreich. Unser Ziel ist es, die Teile pro Bon zu erhöhen. Es wäre falsch, das nicht zu machen“, so Schuhhändler Ingo Hänel gegenüber schuhkurier.
Das Schuhsortiment bei Schuh Rominger erstreckt sich von der Mitte bis in den gehobenen Bereich und wird vom neuen Inhaber ausgebaut. Geplant ist ein Markenspektrum von Rieker, Tamaris und Remonte über Gabor und Paul Green bis hin zu Outdoor-Spezialisten wie Lowa. Auch Sneaker, u.a. von Adidas, Nike und Skechers, sollen in großer Auswahl angeboten werden. Und das Kinderschuhsegment will Hänel „in voller Bandbreite“ spielen.
Bis Ende Januar wird die Inhaberfamilie Mutter das Schuhhaus Rominger führen. Dann übernimmt das Team von Schuh-Beck und baut den Standort um, bis Mitte März die Wiedereröffnung gefeiert wird.
Schuhhändler Ingo Hänel berichtet, er habe über Dritte erfahren, dass die Mutters in den Ruhestand gehen und ihr Geschäft abgeben wollen. „Es ist ein gut eingeführter Schuhladen mit 30 Jahren Tradition. Das Sortiment hat für mich gepasst“, sagt der Händler. Beide Unternehmen gehören der Verbundgruppe ANWR an. Man sei sich in schnellen, harmonischen Verhandlungen einig geworden, berichtet Hänel. Für den Filialisten Schuh-Beck ist der Rominger-Standort aktuell die 15. Filiale. Das Portfolio soll aber in den kommenden Monaten um zwei Geschäfte reduziert werden.