„Hardcore konstruktiv“ will Flip nun besser machen, was das Unternehmen mit seinen Recherchen im Rahmen der „Sneakerjagd“ großen Unternehmen in der Schuhbranche vorhält. Im Projekt Sneakerjagd ortete das Unternehmen Flip gemeinsam mit dem NDR und der Wochenzeitung Die Zeit, wo die Schuhe landen, die laut Hersteller recycelt werden und „ein neues Leben erhalten“ sollten. Die Ergebnisse wurden in Form von Dokumentationen, Podcasts und interaktiven Weltkarten auf der Flip-Website präsentiert und zeigten: In den wenigsten Fällen werden die Schuhe tatsächlich richtig recycelt sondern werden zusammen mit neuwertigen Schuhen geschreddert oder landen in illegalen Müllbergen in Afrika.
Um alten Schuhen tatsächlich ein neues Leben einzuhauchen, will Flip nun Sneaker aus Müll herstellen. Flip verspricht, Textilmüll in Kenia zu sammeln und zu einem Granulat zu schreddern. Aus diesem Material sollen neue Sohlen verarbeitet werden, anstatt dass die Schuhe in der Mülldeponie enden. Davon sollen auch die Menschen in Kenia profitieren, die an der Schuhfertigung arbeiten können und sollen. Dafür kooperiert Flip mit dem kenianischen Start-up Africa Collect Textiles. Zusammenarbeiten will Flip außerdem mit dem Schuhhersteller Monaco Ducks sowie der Fakultät Textil & Design der Hochschule Reutlingen, die das Projekt wissenschaftlich begleitet.