Im Zuge der Corona-Krise gelte es, schnell online aktiv zu werden und fehlende Umsätze auszugleichen, teilt Schuhe24 mit. „Wir müssen den Händlern sofort helfen. Daher arbeiten wir seit drei Wochen mit einer Anbindung im Eilverfahren für neue Händler, alle 15 angebundenen Warenwirtschaftssystemen aus vier Branchen arbeiten daran mit. Der Live-Gang erfolgt auf 50 Kanälen. Zugleich senken wir die Gebühren für günstige Artikel in diesen schwierigen Zeit bis Ende Mai“, so Dr. Dominik Benner, Gründer und Geschäftsführer von Schuhe24. Um die Händler in Sachen Liquidität zu unterstützen, würden diese durch schnellere Auszahlungen unterstützt. „Wir wollen auch ein Zeichen setzen, dass zumindest der Online-Bereich wächst und die Händler hier einen Umsatz realisieren können, auch nach Corona“, sagt Stefan Depker, Leiter Händlerbetreuung.
Schuhe24 will Ziele übertreffen
Nach den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres kann die Schuhe24-Gruppe nach eigenen Angaben ein beachtliches Wachstum verzeichnen: Der Umsatz liege deutlich über Vorjahr und die Zahl der Händler steige auf ein Rekordlevel. „Wir erreichen im Mai die 2.000er Marke bei den Geschäften, dies ist ein Rekord. Die Umsätze steigen stark, die Nachfrage ist trotz Corona ungebrochen im Online-Bereich bei uns, wir erwarten auch im zweiten Quartal deutliche Zuwächse für unsere Händler“, erklärt Dr. Dominik Benner. Inzwischen sei die Benner-Gruppe in vier Branchen aktiv: Sport, Schuhe, Taschen sowie Mode. „Unsere Zielsetzung von Umsatz- und Händlerwachstum werden wir deutlich übertreffen können“, ergänzt Valeska Benner. Der Fokus der Plattformen sei es, mit einem Full-Service Ansatz den Händler an 50 Kanäle anzubinden. Die Datenpflege werde direkt zentral vorgenommen, alle Anbindungen zu den lokalen Warenwirtschaftssystemen erfolge bidirektional. „Ich denke, es ist den Händlern sehr wichtig, dass alle Vorgänge automatisch verbucht werden und nichts händisch gebucht werden muss. Jeder Händler ist sofort über uns auf 50 Kanälen aktiv. Das garantiert hohe Umsätze und wir machen komplett den Kundenservice, Datenpflege bis hin zu regionale ERFA-Gruppen sowie Finanzierungsvermittlungen“, so Dominik Benner. Die Anzahl der Kanäle sei in 2020 deutlich ausgeweitet worden, so dass sowohl im deutschsprachigen Raum als auch im EU-Ausland Verkäufe für die Händler erfolgen könnten.