„Wir müssen die Leute anfixen, damit sie denken ’boah, geil, muss ich haben‘.“ Das sagte Axel Schöll, Schöll GmbH in Schweinfurt, in dem Talk „Kauflust, Kunden und Konzepte“. Dabei stellte sich die Frage, wie diese Kauflust bei Kunden geweckt werden kann. Die Antwort: „Auf der einen Seite passiert es durch die Mitarbeitenden, die mit den Kunden kommunizieren, sie abholen und ihnen zuhören.“ Den Mitarbeitenden diesen Ansatz zu vermitteln, sei Gold wert. „Man vermittelt das, in dem man es vorlebt. Etwa beim Laufen, oder wenn man mit einem Lächeln auf die Fläche kommt. Bei den meisten merkt man, ob sie für die Sache geboren sind – und dann bleiben die aber auch bis zu 20 Jahre im Haus.“ Nach dem Personal folge dann die Ware als zweiter Fokuspunkt. „Im besten Fall dekoriert man jeden Tag das Schaufenster neu.” Das sei aber natürlich nur bedingt möglich. Gerade die Marketingaktionen, die der Unternehmer unternimmt, zeigen Wirkung. So wurden durch lokale Kooperationen schon einmal Damaststahl-Messer oder auch Porzellanware im Schaufenster gemeinsam mit den neuesten Schuhen ausgestellt. Und schließlich weist Schöll auch auf die Notwendigkeit für den Einzelhandel hin, Aufmerksamkeit zu finden. „Es wäre gut, wenn der Einzelhandel Gehör findet – egal wie.“