„Die Stimmung war über alle drei Tage ausgezeichnet“, berichtet Meike Zühlsdorff, verantwortlich für Kommunikation und Marketing des SOC Hannover. Vor allem am Dienstag, dem dritten Messetag, herrschte in Messehalle und Shoe-Lounge reger Andrang. Auch, weil die ANWR an diesem Tag mit einer separaten Fläche als Aussteller zu Gast war. Die zahlreichen Einzelhändler aus dem gesamten norddeutschen Raum sowie Teilen Nordrhein-Westfalen, Hessens, Sachsen-Anhalts und Brandenburgs konnten so noch effizienter ein breites Spektrum an Marken und Modellen sichten und ihre Order platzieren. Mittlerweile ist die Messe die größte Order-Veranstaltung im norddeutschen Raum.
„60 bis 70% schreiben wir hier im Haus“, berichten Maike und Hayo Galipp-Le Hanne von Galipp Schuhmoden gegenüber schuhkurier. Das Ehepaar betreibt acht Häuser in Niedersachsen, Hessen, Berlin und Brandenburg. „Allein am Montag haben wir hier 13 unserer Lieferanten getroffen “, kommentieren beide. Vier Tage am Stück sind sie in Hannover und nutzen über die drei Messetage hinaus die 36 Showrooms des SOC mit über 70 Marken, darunter Ecco, Geox, Birkenstock, Bugatti, Gabor, Think und Clarks. Dazugekommen sind in dieser Saison Caprice und Eisenhardt mit einem festen Showroom. „Wir haben für Hannover einen richtigen Stundenplan, um unser Pensum bestmöglich ausnutzen zu können“, erklären die Gallips.
Ähnlich effizient schildern auch die Messeaussteller ihr Geschäft auf der Shoes & more. „Hannover ist für mich die stärkste Messe“, sagt Patrick Obermeyer, Sales Manager Norddeutschland bei Floris van Bommel. Man kann beobachten, wie Händler, etwa vom Lüneburger Schuhhaus Schnabel, gezielt an seinen Stand kommen, sofort ordern und sich nach nicht mal zehn Minuten schon wieder verabschieden. „Die Händler wissen hier meist sehr genau, was sie wollen“, kommentiert Obermeyer. Zur Information war man vorher auf der GDS in Düsseldorf oder der Premium in Berlin, wo Floris van Bommel seit drei Saisons ausstellt.
Den besonderen Stellenwert der Shoes & more unterstreicht am Ende auch ANWR-Geschäftsführer Michael Decker. „Für uns ist Hannover der wichtigste Außenstandort überhaupt. Die Besucheranzahl ist hier im Vergleich am höchsten und die Kombination der Messe mit der ANWR und den festen Showrooms hier vor Ort bieten dem Einzelhandel ein optimales Angebot, um die Order effizient abarbeiten zu können“.