Doch wo hakt es genau? Auch hier haben zahlreiche Händlerinnen und Händler geantwortet und erklärt: Die Herausforderungen sind mindestens ebenso zahlreich. Als am schwierigsten wurde dabei die mangelnde Kundenfrequenz eingeschätzt (58,2%), mit dem steigenden Kostendruck (55,1%) und der Margen und Kalkulationsfrage (42,4%) dicht dahinter. Rund 51,3% der Befragten sorgen sich außerdem auch über die Innenstadtentwicklung, während sich jedes zweite Unternehmen die Personalfrage stellen muss.
Die Befragten
Wer hat an der Umfrage teilgenommen? Mit 57,6% führt die Mehrheit der Teilnehmer einen einzelnen Standort, ebenfalls häufig vertreten sind zwei (16,7%) oder drei Standorte (6,6%). Knapp 10% der Befragten führen zwischen drei und zehn Geschäfte, während es bei 9% sogar elf oder mehr Standorte sind. Bei der Warenverteilung sind sich die Händlerinnen und Händler jedoch einig: Damen- und Herrenschuhe sind mit je 91,9% bzw. 87,4% in nahezu allen Schuhgeschäften vertreten. Was ebenfalls nicht fehlen darf, sind die Furnituren mit 68,2%. Stabil halten sich Kinderschuhe (68,2%), wobei dieses Segment hier und da – ähnlich wie die Herren – von Kürzungen betroffen ist. Weiterhin relevant sind Wellness- und Komfortschuhe (61,1%), Taschen und Lederwaren (ebenfalls 61,1%) sowie Outdoorschuhe (53,5%).