Die von Sport 2000 gegründete Digitalagentur Nethletes hat zum ersten Mal eine E-Commerce-Studie über die Sportbranche veröffentlicht. Mit Daten von 70 Händlern, 30 Marken und der Sport 2000 soll die Studie, durchgeführt im zweiten Halbjahr 2024, neue Einblicke in die Performance des Sport-Onlinehandels liefern.
In der Studie wurde herausgearbeitet, dass Händler und Marken tendenziell auf unterschiedliche Social-Media-Strategien setzen. Marken wählen meist den Weg über Plattformen wie Instagram und Tiktok, während Händler auf SEO- und Newsletter-Marketing bauen. Das zeigt sich auch in der unterschiedlich ausgeprägten Kompetenz im SEO-Bereich: Händler zeichnen sich oftmals durch durchdachte Keyword-Strategien aus. Bei Marken hat sich oft Verbesserungsbedarf herausgestellt. Über alle Kanäle hinweg nehmen Apple Pay (39%) und Google Pay (27%) an Bedeutung zu.
Auch an den Services, die beim Online-Shopping geboten werden, setzen Händler und Marken in vielen Fällen unterschiedliche Schwerpunkte. D2C-Marken bieten meist niedrigschwelligen, kostenlosen Versand, bei Running-Marken fallen die besonders langen Rückgabefristen auf. Sowohl bei Marken als auch bei Händlern ist eine besondere Post-Purchase-Erfahrung, beispielsweise mit nachhaltigen Verpackungen oder personalisierten Beilagen, wenig verbreitet.
„Diese Studie gibt unseren Partnern und uns wertvolle Orientierung, um in einem hart umkämpften Markt weiterhin erfolgreich zu bleiben. Der Fokus auf die Sportbranche und die Kombination aus internen Partnerdaten und externer Analyse machen diese Studie zu einem einzigartigen Instrument und stärken unsere Position als Innovationsführer im Sportfachhandel“, sagt Dominik Solleder, Geschäftsführer von Sport 2000. „Diese Studie war für uns ein Abenteuer – mit ungewissem Ziel, aber klarem Nutzen. Denn zwischen Top-Performance und Optimierungspotenzial liegen oft nur wenige, aber entscheidende Klicks“, so Ilja Gurevich, der in seiner Funktion als Consultant für die Sport 2000 Key Accounts für die Leitung von Nethletes und die Durchführung der Studie verantwortlich ist.