Studie: Mundpropaganda ist wichtigster externer Kaufimpuls
Persönliche Empfehlungen sind auch im digitalen Zeitalter ein entscheidender Kaufimpuls. Das zeigen die Ergebnisse der aktuellen Studie ’Shopping 2016: Können Ihre Kunden heute mit der Technologie Schritt halten?‘ des ECC Köln.
13.04.2016
Michael Frantze
2 Minuten
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Den stärksten externen Kaufanreiz geben laut ECC Studie persönliche Empfehlungen, gefolgt von Werbung und Push-Nachrichten. Bei jedem fünften Kauf mit externem Anreizen verlassen sich die Befragten bei der Produktwahl darauf, was ihnen Freunde, Bekannte oder Kollegen empfehlen. Damit liegt die Mundpropaganda an der Spitze der externen Kaufimpulse. In dichtem Abstand folgen Werbung oder Push-Nachrichten (17,8%). Auch Kaufempfehlungen eines Online-Shops und Kundenbewertungen sind mit jeweils rund zwölf Prozent wichtige externe Impulsgeber.
Push-Nachrichten wichtiger Impuls bei Onlinekäufen, aber nur in der richtigen Situation
Werbung – wie Anzeigen, Banner oder Prospekte – und Push-Nachrichten regen der Studie zufolge häufiger zum stationären Kauf an als zum Online-Shopping. So geben rund 23% der Befragten an, aufgrund von Werbebotschaften stationär gekauft zu haben. Onlinekäufe wurden bei knapp zehn Prozent der befragten Smartphone-Besitzer durch diesen Impuls ausgelöst. Bei diesen Onlinekäufen sind Newsletter und Push-Nachrichten die wichtigsten Impulsgeber – wenig verwunderlich, erreichen diese Werbeformen Smartphone-Besitzer doch unmittelbar. Push-Nachrichten sind aus Konsumentensicht jedoch in vielen Situationen keinesfalls erwünscht: Im Kino, bei der Arbeit, beim Sport, auf Reisen oder im Restaurant empfinden die Befragten Push-Nachrichten als störend.
Smartphone-Recherche insbesondere in Wartesituationen
Wann möchten sich Smartphone-Besitzer über Produkte informieren? Die Studie zeigt, dass Wartesituationen klar an der Spitze der Momente liegen, in denen Konsumenten ihr Smartphone zur Produktrecherche nutzen – das gilt für alle Generationen, von den älteren Babyboomern bis hin zur jungen Generation Z. Vier von zehn Befragten greifen während Wartezeiten zum Smartphone. Deutlich weniger Konsumenten recherchieren via Smartphone zum Beispiel in Restaurants, auf dem Weg in die Innenstadt oder auch in einem Ladengeschäft.
Weitere Ergebnisse der Kurzstudie präsentieren das ECC Köln, CoreMedia, IBM und T-Systems Multimedia Solutions im Webinar ’Shopping 2016: Technologie vs. ‘ am 04. Mai 2016. Die Anmeldung ist kostenfrei möglich unterwww.einkaufen-heute.com.