„Die Auseinandersetzung mit einer verbesserten Wareneinsteuerung ist überlebensnotwendig für die Schuhbranche. Es passt derzeit nicht mehr, wie die Ware in die Geschäfte geliefert wird. Vor allem in dieser Sommersaison wurde es ganz besonders deutlich: Als der Bedarf da war, konnte die Kundin bereits reduziert kaufen. Alle Beteiligten sollten sich in die Augen schauen und gemeinsam nach Wegen suchen, künftig mehr Kunden in die Geschäfte zu locken“, forderte Jens Beining, geschäftsführender Gesellschafter der Wortmann-Gruppe. Grundlage für eine verbesserte Zusammenarbeit sei jedoch Vertrauen, sagte Maximilian Müller, Ara-Vorstandsvorsitzender. „Die Industrie hat schon viel getan, aber der Widerstand im Handel bzw. die Angst, sich in die Karten schauen zu lassen, ist noch sehr groß.“ Es sei für ihn keine Frage, ob der Handel oder der Hersteller die Wareneinsteuerung übernehme, sagte Frank Beckmann, Schuhhändler aus Bochum: „Hauptsache, es wird richtig gemacht! Es gibt auf der einen Seite Einzelhändler, die das sehr gut machen. Aber es gibt auch gute Systeme, die das leisten können.“
Eine ausführliche Berichterstattung über die Diskussion lesen Sie in der kommenden schuhkurier-Ausgabe 49/2013.