Wortmann treibt die Wiederbewaldung geschädigter Flächen im Teutoburger Wald weiter voran. Mit der aktuellen Pflanzung von 8.000 Bäumen am Ehberg bei Detmold steigt die neu begrünte Waldfläche auf 34,2 Hektar. Zum Einsatz kommen standortgerechte Baumarten wie Traubeneiche, Bergahorn, Kiefer, Linde, Douglasie, Weißtanne und Esskastanie. „Wir wollen nicht nur einfach Löcher graben und Setzlinge hineinpflanzen“, erläuterte Christopher Kroos, stellvertretender Leiter der Forstabteilung. „Nach den Prognosen der Klimaexperten werden heiße Sommer und längere Trockenphasen künftig eher die Regel als die Ausnahme sein. Deshalb setzen wir auf arten- und strukturreiche Bestände mit verschiedenen Baumarten und Altersstufen. Ein Mischwald mit dieser Vielfalt hat vermutlich die besten Chancen, mit dem Klimawandel zurechtzukommen.“
Die Wortmann-Gruppe sieht in dem Engagement einen Teil eines übergeordneten Verständnisses von unternehmerischer Verantwortung. „Wir sehen täglich, wie sich die Wälder rund um Detmold verändert haben: kahle Hänge, abgestorbene Fichten, offenliegende Böden“, sagt Jens Beining, CEO der Wortmann-Gruppe. „Diese Flächen sind nicht abstrakte Symbole der Klimakrise, sondern Teil unserer unmittelbaren Umgebung. Wir können die Schäden nicht rückgängig machen, aber wir können dazu beitragen, dass hier wieder stabile Wälder entstehen.“ Die Dürresommer 2019 bis 2021 haben in Lippe deutliche Spuren hinterlassen, vor allem Fichtenbestände sind abgestorben. Die bislang im Rahmen des Projekts neu begrünten 34,2 Hektar Wald werden im Durchschnitt rund 270 Tonnen CO2 pro Jahr binden.
Zuvor wurden 29,2 Hektar an verschiedenen Standorten wiederbewaldet. Seit 2021 stellt Wortmann insgesamt 245.000 Euro für die Pflanzung von 100.000 Bäumen bis 2030 bereit. Rechnet man die zugesagten Mittel auf die geplante Zahl herunter, entfallen im Schnitt 2,45 Euro pro Baum – inklusive Jungpflanze, Pflanzung und anteiliger Pflege.