Die Informationslage war am Samstag vormittag zunächst unübersichtlich. Laut Polizei kam der Hinweis auf einen möglichen Terroranschlag von "anderen Behörden", offenbar dem Verfassungsschutz. Er bezog sich verschiedenen Medienberichten zufolge ausschließlich auf das Center am Limbecker Platz sowie ausdrücklich auf den 11. März. Ob es sich um einen islamitischen Hintergrund handelt, blieb zunächst offen. Im Laufe des Samstag verdichteten sich jedoch Hinweise auf einen salafistischen bzw. islamistischen Hintergrund. Es kam zu zwei Festnahmen. Ein Festgenommener wurde noch am Abend des 11. März wieder auf freien Fuß gesetzt.
Bereits in der Nacht zum Samstag soll die Entscheidung gefallen sein, das Center nicht zu öffnen. In den frühen Morgenstunden wurde das Center dann geräumt; Mitarbeiter in den Geschäften mussten das Gebäude verlassen. Alle Zu- und Ausgänge wurden gesperrt. Im Laufe des Samstag wurde zudem darüber spekuliert, ob das Center, das zu den größten innerstädtischen Einkaufszentren in Deutschland gehört, auch am Montag geschlossen bleiben soll. Am Sonntag berichtete das Handelsblatt, dass das Center Limbecker Platz am Montag wieder geöffnet werden soll.
Das Einkaufscenter LImbecker Platz befindet sich in der Essener Innenstadt. Es beherbergt unter anderem zahlreiche Mode- und Schuhgeschäfte, darunter Stores von Ecco, Geox, Gabor, Tamaris und Lloyd. Außerdem befinden sich u.a. Filialen von Görtz 17, Roland, Snipes, Street Shoes und dem Schuhfilialisten Kämpgen in dem Center, das von der ECE betrieben wird.