Der Plattform-Betreiber The Platform Group (TPG) erweitert das Führungsteam. Nathalie Richert, bislang Head of Investor Relations, wurde zum C-Level-Mitglied ernannt und hat zusätzlich den Bereich Personal/HR übernommen. „Ich freue mich sehr, diese neue Verantwortung zu übernehmen. Unsere Gruppe wird zeitnah auf über 2.000 Mitarbeiter wachsen, sodass dem Bereich HR eine zentrale Rolle zukommt. Gleichzeitig freue ich mich darauf, unsere Entwicklungen im Bereich Investor Relations weiter voranzutreiben“, ließ sich Richert zitieren.
Christoph Hies, seit über sechs Jahren im Unternehmen, wurde zum Chief Marketing Officer (CMO) ernannt und verantwortet nun gruppenweit die Marketing-Aktivitäten. „Seit sechs Jahren bringen wir die Marketing-Aktivitäten bei der TPG aktiv voran. Inzwischen bestehen über 26 Branchen, in denen wir aktiv sind und unseren Marketing-Ansatz verfolgen. Ich freue mich, künftig auf der Führungsebene der TPG unsere Bereiche im Marketing noch besser zusammenzuführen und bei neuen Akquisitionen den erfolgreichen Ansatz stringent zu verfolgen“, erklärte Hies.
Einhergehend mit der Entwicklung soll die Internationalisierung weiter vorangetrieben werden, wie Dr. Dominik Benner, CEO von The Platform Group, ankündigte: „Wir setzen um, was wir angekündigt haben: Wir treiben die Internationalisierung wie bereits in 2025 angekündigt konsequent voran, stärken gezielt unser Führungsteam und arbeiten daran, das Jahr 2026 zu einem sehr erfolgreichen Jahr zu machen. Die aktuelle Entwicklung im ersten Quartal stimmt uns positiv, dieses Ziel zu erreichen.“
Christoph Wilhelmy (COO), Sven Schumann (CPM), Bjoern Minnier (M&A/Finance) und Sven Hülsenbeck (CTO), Frederic von Borries (CPO) sowie Dr. Dominik Benner (CEO) bleiben unverändert Teil des Führungsteams der TPG.
Unterdessen meldete das Manager-Magazin, dass bei mehr als 15 TPG-Beteiligungen das Schreiben eines Insolvenzanwalts einging. Er drohte dem Bericht zufolge damit, die Anteile der TPG an den Gesellschaften zu pfänden. Der Anwalt war für das Uhrenportal Chronext tätig, das von der TPG aus der Insolvenz gekauft worden war. Der Kaufpreis von 4 Mio. Euro sei nicht in Gänze angekommen. Die TPG sprach gegenüber dem Manager-Magazin von „unzutreffenden Behauptungen“.