The Platform Group hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 auf Basis ungeprüfter vorläufiger Zahlen ein Pro-Forma-Bruttowarenvolumen (GMV) von 705 Mio. Euro und einen Pro-Forma-Umsatz aus fortgeführten Aktivitäten von 440,8 Mio. Euro erzielt. Damit konnte die Prognose leicht übertroffen werden: Das Ziel war für 2023 ein GMV von 700 Mio. Euro und ein Umsatz von 440 Mio. Euro. Im Vergleich zum Vorjahr stieg das GMV um 19% (2022: 591 Mio. Euro) und der Umsatz um 14% (2022: 287,4 Mio. Euro). Der Gewinn konnte um 25% vom 21,5 Mio. Euro auf 26,9 Mio. Euro gesteigert werden, der Gewinn aus fortlaufenden Geschäften um 34% von 24,8 Mio. Euro auf 33,3 Mio. Euro. Das Ergebnis pro Aktie ist damit von +1,12 Euro auf +1,50 Euro gestiegen, das Ergebnis pro Aktie aus fortlaufenden Geschäften von +1,31 Euro auf +1,93 Euro.
Die Prognose für 2024 wurde bestätigt. Das GMV soll weiter auf 760 bis 800 Mio. Euro steigen, der Nettoumsatz auf 460 bis 470 Mio. Euro. Der Vorstand rechnet mit einer Steigerung des bereinigten EBITDA auf 24 bis 28 Mio. Euro. Im Geschäftsjahr 2023 fand außerdem die Zusammenlegung der The Platform Group GmbH & Co. KG mit der Fashionette AG zur The Platform Group AG statt. Dabei wurde bei der ehemaligen Fashionette AG ein Effizienzprogramm umgesetzt, bei dem die Geschäftsbereiche Beauty und Smartwatches geschlossen wurden.
The Platform Group kommunizierte außerdem eine Mittelfristplanung für 2025. Das mittelfristige Ziel des Unternehmens ist es, ein GMV von einer Milliarde Euro zu erreichen. Die EBITDA-Marge soll bis 2025 bei mindestens 7% liegen, 2023 lag sie noch bei 5,1%. Das Wachstum soll auch durch weitere Übernahmen ermöglicht werden. Zurzeit in 19 Branchen aktiv, will The Platform Group bis 2025 Plattformlösungen in 30 Branchen betreiben. Dafür sind in den kommenden beiden Jahren drei bis acht Akquisitionen jährlich geplant. Der Verschuldungsgrad soll mittelfristig bei 1,5 bis 2,3 liegen. Im Geschäftsjahr 2023 lag dieser bei 2,65. Der Geschäftsbericht wird am 17. Mai veröffentlicht.