Die The Platform Group SE & Co. KGaA ist mit einem deutlichen Wachstum in das Geschäftsjahr 2026 gestartet. Im ersten Quartal stieg das Gross Merchandise Volume (GMV) um 23,0 % auf 438,4 Mio. Euro (Q1 2025: 356,3 Mio. Euro). Der Umsatz legte um 51,2 % auf 243,1 Mio. Euro zu (Q1 2025: 160,8 Mio. Euro).
Auch die Ergebnisentwicklung verlief positiv: Das bereinigte EBITDA erhöhte sich um 37,1 % auf 21,8 Mio. Euro (Q1 2025: 15,9 Mio. Euro). Das Konzernergebnis lag mit 17,7 Mio. Euro leicht unter dem Vorjahreswert von 18,2 Mio. Euro, das Ergebnis je Aktie betrug 0,85 Euro (Q1 2025: 0,90 Euro).
Wachstumstreiber waren vor allem die gestiegene Zahl an Partnern sowie der Ausbau der Plattform- und Softwarelösungen. Die Zahl der Partner erhöhte sich um 12,2 % auf 17.221. Gleichzeitig wuchs die Zahl der aktiven Kunden deutlich um 42,1 % auf 8,1 Mio.. Die Bestellungen kletterten auf 3,4 Mio. (Q1 2025: 2,5 Millionen), während der durchschnittliche Bestellwert leicht auf 128 Euro anstieg (Q1 2025: 125 Euro).
„Das erste Quartal 2026 verlief positiv und entsprach voll und ganz unseren Erwartungen. Wir erzielten in allen Segmenten ein starkes organisches Wachstum und konnten gleichzeitig die operative Rentabilität weiter steigern. Gleichzeitig haben geopolitische Entwicklungen zu erheblichen Veränderungen bei den Zinssätzen und Logistikkosten geführt. Wir passen unsere Strategie daher entsprechend an. Konkret planen wir, unsere Abhängigkeit von Logistikkosten zu verringern und den Zinsaufwand durch den aktiven Abbau von Bankverbindlichkeiten zu senken. Die Verschuldungsquote wird künftig voraussichtlich deutlich zurückgehen. Zudem werden wir unser Portfolio aktiver steuern und die Kosten weiter senken. Wir haben die Anzahl der für das laufende Geschäftsjahr geplanten Akquisitionen auf fünf bis sechs reduziert“, sagt Dr. Dominik Benner, CEO der The Platform Group.
Für das Gesamtjahr 2026 bestätigt das Unternehmen seine Prognose und will den eingeschlagenen Wachstumskurs fortsetzen. Parallel dazu sollen Kostenstrukturen optimiert und die Verschuldung weiter reduziert werden.