Folge #030
Auf ein Wort, Marc Meyer und Bernd Schneider!
Marc Meyer und Bernd Schneider bilden das Category Management bei der Verbundgruppe SABU. Das heiĂźt: Sie sichten Trends und stellen Empfehlungen fĂĽr ihre Mitglieder zusammen. Wie gehen sie vor, um den Ăśberblick zu behalten und Highlights zu entdecken?
Nach der Orderrunde ist vor der Orderrunde. Für Bernd Schneider und Marc Martin ist die Zeit zum Luftholen zwischen den Saisons nur kurz. Schon in wenigen Wochen starten die ersten Kollektionssichtungen für die Saison F/S 2026. Zu den Herausforderungen der beiden Warenspezialisten gehört es, aus den unzähligen Trendthemen in jeder Saison die wichtigsten und spannendsten herauszuarbeiten. Im Podcast-Gespräch lassen Bernd Schneider und Marc Meyer die Orderrunde H/W 25/26 Revue passieren. Sie sprechen darüber, welche Rolle Sneaker weiterhin spielen und was nach dem allgegenwärtigen Terrace-Trend kommt. Die beiden Warenspezialisten geben eine Prognose hinsichtlich klassischer Schuhstyles wie Langschaftstiefel ab und befassen sich mit der Kaufzurückhaltung gerade bei männlichen Kunden.
Marc Meyer und Bernd Schneider bilden das Category Management bei der Verbundgruppe SABU. Das heißt: Sie sichten Trends und stellen Empfehlungen für ihre Mitglieder zusammen. Wie gehen sie vor, um den Überblick zu behalten und Highlights zu entdecken? Nach der Orderrunde ist vor der Orderrunde. Für Bernd Schneider und Marc Martin ist die Zeit zum Luftholen zwischen den Saisons nur kurz. Schon in wenigen Wochen starten die ersten Kollektionssichtungen für die Saison F/S 2026. Zu den Herausforderungen der beiden Warenspezialisten gehört es, aus den unzähligen Trendthemen in jeder Saison die wichtigsten und spannendsten herauszuarbeiten. Im Podcast-Gespräch lassen Bernd Schneider und Marc Meyer die Orderrunde H/W 25/26 Revue passieren. Sie sprechen darüber, welche Rolle Sneaker weiterhin spielen und was nach dem allgegenwärtigen Terrace-Trend kommt. Die beiden Warenspezialisten geben eine Prognose hinsichtlich klassischer Schuhstyles wie Langschaftstiefel ab und befassen sich mit der Kaufzurückhaltung gerade bei männlichen Kunden. Folge #030
Auf ein Wort, Marc Meyer und Bernd Schneider! | 00:60
Seit rund einem Jahr ist Christian Böhm geschäftsführender Gesellschafter bei Marco Tozzi. Im Podcast erzählt er, was sich seitdem geändert hat und warum er an klassische Schuhmodelle glaubt. Seit 15 Jahren ist Christian Böhm für die Wortmann-Unternehmensgruppe tätig. 2008 begann er direkt nach seinem Studium der Wirtschaftswissenschaften seine Laufbahn bei Marco Tozzi und lernte das Geschäft von Grund auf kennen. 2017 trat Böhm in die Geschäftsführung ein und war neben der Vertriebssteuerung federführend für den Markenaufbau von Marco Tozzi verantwortlich. Nun trägt er seit einem Jahr die Gesamtverantwortung bei Marco Tozzi – und blickt positiv in die Zukunft. Im Gespräch mit schuhkurier-Chefredakteurin Petra Steinke zeigt Böhm, dass er eher die Chancen als die Herausforderungen sieht. Gemeinsam sprechen sie in der Podcast-Reihe „Auf ein Wort!“ über die Stimmung im Markt, die Kollektionsentwicklung bei Marco Tozzi, wie der Austausch mit dem Handel funktioniert – und warum er glaubt, dass Sneaker zwar wichtig bleiben, klassische Modelle aber auch ihre (steigende) Berechtigung haben.
Den Podcast finden Sie wie immer auf allen gängigen Podcast-Plattformen oder auf schuhkurier.de.Folge #029
Auf ein Wort, Christian Böhm! | 43:43
Digitalisierung kann jeder. Oder? Im Podcast erzählt Digital-Coachin Sue Appleton, wieviel Aufwand der Handel für E-Commerce und Marketing aufbringen sollte und verrät Tipps für die Weihnachtszeit. Der Handelsverband Nordrhein-Westfalen bietet seit rund fünf Jahren ein umfangreiches Digital-Coaching an. Das Projekt soll dazu beitragen, die Digitalisierung des Einzelhandels in NRW schneller und weiter voranzutreiben. Sue Appleton ist eine der Ansprechpartnerinnen des Projekts. Als Digital-Coachin beantwortet sie Fragen von Händlern und bietet Beratungsgespräche an, in denen sie sich mit Themen wie Social Media, E-Commerce und Marketing auseinandersetzt. Die Digitalisierung eines Unternehmens bleibt notwendig, um auch in fünf Jahren noch ein Geschäft führen zu können, sagt sie im Gespräch mit schuhkurier-Redakteur Christian Kandlin. In der neuen Ausgabe der Podcast-Reihe „Auf wein Wort“ erklärt Sue Appelton, wie sie Digital-Coachin wurde, wo die größten Baustellen des Einzelhandels sind und welche Möglichkeiten Händlerinnen und Händler haben, um das Geschäft in der Weihnachtszeit ein wenig anzukurbeln.
Den Podcast finden Sie wie immer auf allen gängigen Podcast-Plattformen oder auf schuhkurier.de.Folge #027
Folge 11: Auf ein Wort, Sue Appleton! | 33:33
Statt seines wohlverdienten Ruhestands entschied sich Bernd Herkenrath in Staufen zu einem unüblichen Schritt: Eine Schuhwerkstatt sollte her, die hochwertiges Schuhwerk aufarbeitet und wieder zum Verkauf anbietet. Ruhestand ist nicht jedermanns Sache, weiß Bernd Herkenrath, der sich nach einer langjährigen Tätigkeit im Marketingbereich gegen das Entspannen entschied. Durch seine Leidenschaft für hochwertiges Schuhwerk und die Wertschätzung, die ihm bereits in jungen Jahren von seiner Mutter beigebracht wurde, begleitete ihn seit längerer Zeit der Wunsch, seinen Ruhestand mit einem neuen Projekt zu verbringen. Nachdem er an einem Flohmarkt in Baden-Baden Schuhe von Alden, Trickers und Allen Edmons „im Handumdrehen“ verkaufte, war die nächste Idee geboren: Ein Second Hand-Geschäft für First Class-Schuhe. Classic Shoes Staufen arbeitet seit nun bald 10 Jahren hochwertige Schuhe auf und biete diese in einem umfangreichen Katalog wieder zum Verkauf an, doch auch Reparaturen und orthopädische Schuhversorgungen werden hier inzwischen getätigt. Dafür hat sich Herkenrath Verstärkung mit ins Boot geholt. Wie es dazu kam und was Herkenrath gegen den wohlverdienten Ruhestand hat, erklärt er im schuhkurier-Podcast – zu finden auf allen gängigen Podcast-Plattformen oder auf schuhkurier.deFolge #026
Folge 10: Auf ein Wort, Bernd Herkenrath! | 38:38
Fasziniert von der Welt der Turnschuhe hat Mischa Krewer erst den Blog Sneakerized und dann der Laden 43einhalb gegründet. Krewer blickt auf mittlerweile 20 Jahre in der Szene zurück und spricht über seine zweite Sammelleidenschaft. Mischa Krewer ist Gründer und Geschäftsführer des Sneaker-Retailer 43einhalb. Im Podcast-Interview mit schuhkurier-Redakteur Christopher Mastalerz erzählt er, wie ihn sein Weg zur Sneakerleidenschaft, einem 2004 gegründeten Blog mit seinem Geschäftspartner Oliver Baumgart und der Gründung eines eigenen Ladens führte. Auch wenn er viele Geschichten über den wilden Westen des frühen Sneaker-Sammelmarktes erzählt, ist er kein Nostalgiker und weiß auch die Vorzüge des heutigen, professionellen Sneaker-Business zu schätzen. Dass sein Laden über die Jahre gemeinsam mit dem Sneaker-Boom so wachsen würde, hätte er nicht gedacht. Zu den ursprünglich mal geplanten freien Montagen kam es daher nie. Dafür konnten er und Oliver Baumgart das Unternehmen in den vergangenen Jahren stark wachsen lassen und beschäftigen mittlerweile 70 Mitarbeitende. Während sich das Unternehmen positiv entwickelte, musste das Stammhaus in Fulda letztes Jahr schließen. Krewer erzählt, warum sich die Standorte in Fulda und Frankfurt, die neben dem Online-Shop betrieben werden, nach Ausbruch der Pandemie so unterschiedlich entwickelt haben. Außerdem redet Krewer darüber, wie Lego und Klemmbausteine zu seiner zweiten Leidenschaft wurde, warum er keinen Lieblingsschuh haben kann und was am Sammeln so faszinierend ist. Den schuhkurier-Podcast gibt es auf schuhkurier.de und auf allen gängigen Podcast-Plattformen.Folge #025
Folge 9: Auf ein Wort, Mischa Krewer! | 44:44
Das Ehepaar führt den Laufschuhladen Main Ausdauershop und das Schuhhaus Hufnagel in Alzenau. Im Podcast reden sie über Klaus Ullrichs Reise auf den Mount Everest, warum beide nie stillstehen und welche hohen Ziele sie sich unternehmerisch und privat anso Im schuhkurier-Podcast Auf ein Wort ist dieses Mal ein Schuhhändler-Power Couple zu Gast. Klaus Ullrich führt den Laufschuhladen Main Ausdauershop, Heike Ullrich das Schuhhaus Hufnagel. Während sie aus einer Schuhhändlerfamilie stammt und das Schuhgeschäft von ihrem Bruder übernahm, hat er als Quereinsteiger seine Passion, das Laufen, zum Beruf gemacht. Sie erzählen im Podcast-Interview mit schuhkurier-Redakteur Christopher Mastalerz, was sie in Ihren Läden angepasst haben und weiter anpassen, um nie stillzustehen. Vor allem aber lassen beide einen Einblick zu, wie es sich für sie angefühlt hat, als Klaus Ullrich dieses Jahr den Mount Everest bestiegen hat. Er verbrachte acht Wochen in Nepal und kam am 21. Mai nach 62 Stunden ohne Schlaf am Gipfel des höchsten Bergs der Erde an. Klaus Ullrich nimmt einen mit auf die Reise von Kathmandu über das Basecamp bis zum Dach der Welt. Diese Reise sei bis heute in jedem Moment Teil seiner Gedankenwelt und auch seine Ausrüstung mit Aufnähern der beiden Geschäfte ist auf einem Aufsteller in seinem Geschäft verewigt. Heike Ullrich berichtet derweil, wie sie die Wartezeit auf die befreiende Nachricht von der erfolgreichen Gipfelankunft erlebt hat. Außerdem verrät sie, welchen persönlichen Mount Everest sie zuletzt erklommen hat und was die beiden unternehmerisch und privat als nächstes planen.Folge #024
Folge 8: Auf ein Wort, Klaus und Heike Ullrich | 44:44
Der langjährige Vorstandsvorsitzende der ANWR Group spricht über seine Erfahrungen im Schuhbusiness, seinen Start in einer neuen Branche und die Frage, warum ihn die Schuhe letztlich doch nicht losgelassen haben. Wer Günter Althaus googelt, stößt auf die Schlagworte „deutscher Manager, Unternehmer und Funktionär“. Wie sieht sich Althaus selbst? Welche Beschreibung würde er hinzufügen?
Im Podcast blickt Günter Althaus zurück auf seinen bisherigen Werdegang: Der gelernte Bankkaufmann hat seine beruflichen Wurzeln im Genossenschaftsbereich und war viele Jahre als Vorstandsvorsitzender verantwortlich für die ANWR Group. Was hat ihn im Umgang mit Schuhhändlern und -herstellern besonders geprägt?
Vor der Pandemie war in der Schuhbranche die Rede davon, dass die Großen die Kleinen fressen. Auch Günter Althaus prägte den Satz, vielmehr würden die Schnellen die Langsamen fressen. Wie würde er heute die Situation beschreiben?
Inzwischen ist Althaus als Investor im Schuhhandel aktiv und weiterhin gut vernetzt. Sein beruflicher Weg hat ihn aber in eine andere Branche geführt – und ihn zum Fan von Manuka-Honig gemacht.Folge #023
Folge 7: Auf ein Wort, GĂĽnter Althaus | 49:49
In der aktuellen Folge spricht Petra Steinke mit Simon Engelhorn. Sein Name steht für ein Handelsunternehmen, das als Leuchtturm in der Modebranche gilt – weit über den Standort Mannheim hinaus. Simon Engelhorn ist Gesellschafter des Unternehmens und war viele Jahre COO bei Engelhorn. Er berichtet aus dieser Zeit, spricht darüber, was Corona mit Engelhorn gemacht hat und warum er Neues gewagt hat: Gemeinsam mit zwei Mitstreitern hat Simon Engelhorn vor Kurzem das Unternehmen Insage gegründet. Insage will den E-Commerce erfolgreicher machen – mit Hilfe von KI. Denn Künstliche Intelligenz, sagt Engelhorn, kann umfangreiche Daten in kurzer Zeit analysieren und Anomalien feststellen. Und das ganz konkret: wenn beispielsweise in einer Region ein Event stattfindet und die Nachfrage nach bestimmten Produkten steigt. Oder eine Kampagne zu einem Produkt ganz besonders erfolgreich ist. Dann kann die KI von Insage ihrem User ein Signal geben. Und das funktioniert ganz einfach per Chat: Die KI beantwortet Fragen und gibt Handlungsempfehlungen. „Wenn ich schnell mehr Budget auf eine erfolgreiche Kampagne setze oder auch weniger bei einem Misserfolg, wenn ich schneller nachbestellen kann, dann sorgt das für Mehrwert“, sagt Engelhorn. Und spricht im Podcast auch darüber, wo seiner Meinung nach auch Grenzen für die KI liegen sollten.Folge #022
Folge 6: Auf ein Wort, Simon Engelhorn! | 37:37
In der aktuellen Folge des schuhkurier-Podcast „Auf ein Wort!“ stellt sich Trend-Researcher Martin Wuttke vor. Er erzählt von seinem Lebensweg, seinem beruflichen Alltag und seiner Leidenschaft – dem Reisen. In der fünften Folge der Podcast-Reihe „Auf ein Wort!“ spricht schuhkurier-Redakteur Christopher Mastalerz mit Martin Wuttke. Gemeinsam mit seiner Frau Uta Riechers-Wuttke betreibt er die Design- und Trendagentur Nextgurunow. Außerdem sind die beiden als Creative Directors bei der Trendplattform Modeurop des Deutschen Schuh-Institut tätig. Er erzählt davon, wie er schon als Kind coole Westen für seine Action-Figuren gebastelt hat und wie er den Weg in die Modebranche über Antwerpen bis Berlin führte. Doch seine Reiselust führt ihn auch außerhalb Europas weit in die Welt. Vor allem in Asien lässt er sich von der Mode, der Kultur und der Lebensweise inspirieren. Warum das für seine Arbeit als Researcher und Designer besonders wichtig ist, welche Trends er besonders treffend vorhergesehen hat und welche Schuhe gerade in Bangkok im Trend liegen, verrät er im Podcast-Interview. Jetzt online auf allen gängigen Podcast-Playern und auf schuhkurier.de.Folge #021
Folge 5: Auf ein Wort, Martin Wuttke! | 28:28
In der aktuellen Folge erzählen Thomas und Leon Hüser von ihrem Quereinstieg in den Schuhhandel. Dabei spielt vor allem die bevorstehende Unternehmensnachfolge eine Rolle – und was damit einhergeht. In der vierten Ausgabe des schuhkurier-Podcasts „Auf ein Wort“ spricht schuhkurier-Redakteur Christian Kandlin mit Thomas und Leon Hüser von Schuhhaus Hölscher in Emsdetten. Beide hatten ursprünglich nichts mit der Schuhbranche am Hut, bis Sie durch Ihre Familienbeziehung – sei es durch die Ehe oder durch die Eltern – den Einstieg in das Schuhgeschäft fanden.
Im Gespräch zeigt sich jedoch, womit Thomas und seine Frau Marlies Hüser demnächst konfrontiert sein werden: Die Unternehmensnachfolge durch Sohn Leon. 2027 ist der Ausstieg geplant, das Onboarding der Nachfolge erfolgt bereits seit rund zwei Jahren. Wie wird die Übergabe abgewickelt, worauf kommt es an und wo zeigten sich bisher Herausforderungen?
Das alles und mehr erzählen sie im Gespräch – zu hören auf allen gängigen Podcast-Plattformen und auf schuhkurier.de.Folge #020
Folge 4: Auf ein Wort, Leon und Thomas HĂĽser! | 37:37
12 Gespräche, 12 Menschen – in der aktuellen Folge gibt es ein ganz persönliches Gespräch mit Thomas Bauerfeind von Berkemann. Er erzählt, wie er als junger Erwachsener ziemlich plötzlich Unternehmer wurde und was ihn in seinem Job am meisten erfüllt. In der dritten Ausgabe des schuhkurier-Podcasts „Auf ein Wort“ spricht schuhkurier-Chefredakteurin Petra Steinke mit Thomas Bauerfeind, Geschäftsführender Gesellschafter des Bequem- und Hausschuhherstellers Berkemann mit Sitz in Zeulenroda. Nachdem er als kleines Kind in der Familienwohnung über dem Sitz des Hilfsmittelherstellers Bauerfeind aufgewachsen ist, schien der Weg vorgezeichnet. Er kannte als Kind alle Mitarbeitenden und sollte das Unternehmen irgendwann in vierter Generation übernehmen. Sein Weg zu Berkemann wurde geprägt durch einen Streit mit seinem Vater, kurzfristige Planänderungen beim Schuhhersteller inklusive einer spontanen Reise nach Ungarn und seine damalige Leidenschaft für Computerspiele. Er zieht den Vergleich zwischen Schuh- und Hilfsmittelbranche und erzählt, was ihm in seinem Job am meisten und am wenigsten Spaß macht.Folge #019
Folge 3: Auf ein Wort, Thomas Bauerfeind! | 41:41
12 Gespräche, 12 Menschen – und ein ganz persönlicher Blick auf die Schuhbranche. Dieses Mal mit Dominik Egger und der Schubua Schuhklinik. In der zweiten Podcast-Episode erklärt Dominik Egger, auch bekannt unter dem Alias SchuBua, wie sich Schusterei und Live-Streaming kombinieren lassen. Im Gespräch mit schuhkurier-Redakteur Christian Kandlin erzählt der junge Unternehmer, wie er zur Schuhreparatur und damit auch zur Nachhaltigkeit kam – und wieso in seiner Werkstatt überall Kameras aufgestellt sind.Folge #018
Folge 2: Auf ein Wort, Dominik Egger! | 36:36
In diesem Jahr starten wir eine neue Podcast-Reihe: 12 Gespräche, 12 Menschen. Und ein ganz persönlicher Blick auf die Schuhbranche. In Folge 1 spricht schuhkurier-Chefredakteurin Petra Steinke mit Christiane Schroer, Inhaberin des Schuhhaus Wilhelm Schämann in Haltern am See. Sie ist Unternehmerin durch und durch und führt ihre Häuser mit Kreativität und Leidenschaft. Aber sie hatte anfangs auch andere berufliche Pläne. Christiane Schroer berichtet von der Zusammenarbeit mit ihrem Vater, von ihren Ideen und davon, was sie täglich neu antreibt.Folge #017
Folge 1: Auf ein Wort, Christiane Schroer! | 40:40
Nicht immer neu kaufen, sondern die Produkte, die man besitzt, lange erhalten. Diesem Ziel fühlt sich Matthias Vickermann verpflichtet, der in Baden-Baden eine Schuhmacherei führt. Vickermann versteht sich auf edle rahmengenähte und maßgefertigte Schuhe. Und es treibt ihn an, Neues auszuprobieren, Lösungen zu finden und über den Tellerrand hinaus zu blicken. Darum hat er ein Online-Konzept für Schuhreparaturen entwickelt. Wer möchte, kann seine reparaturbedürftigen Modelle an die Werkstatt schicken – aus Kiel, Berlin oder Würzburg. Schnell und unbürokratisch kommt die Ware dann zurück und ist gleich wieder einsatzbereit. Das Konzept heißt ebenso treffend wie kreativ Shoedoc. Neben dem Online-Schuhreparaturservice kann das Team um Vickermann inzwischen noch mehr: Die Pursenurse kümmert sich um kaputte Taschen und Lederwaren.
Was für Endverbraucher funktioniert, kann Vickermann auch Unternehmen der Branche anbieten – etwa im Bereich Reklamationen. Wie sein Konzept funktioniert, erklärt der Unternehmer im schuhkurier-Podcast.Folge #016
Matthias Vickermann ĂĽber Schuhreparaturen und Nachhaltigkeit | 33:33
Was ist ein Goldener Schnitt? Wie kann man den Verkauf bestimmter Produkte und Warengruppen gezielt ankurbeln? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt die Visual-Merchandising-Expertin Chantal Sebrantke. Ein (Schuh-)Geschäft sollte modern gestaltet sein, Ambiente bieten und Kundinnen und Kunden emotional ansprechen, um Umsätze zu generieren und möglichst auch zu steigern. Das ist die Aufgabe des Visual Merchandising. Chantal Sebrantke ist Expertin in diesem Bereich. Sie erklärt im Gespräch mit schuhkurier-Chefredakteurin Petra Steinke, worauf es ankommt, wenn ein Laden vom Schaufenster bis zur Verkaufstheke attraktiv erscheinen soll. Außerdem schildert die Spezialistin, wie man Ware so inszeniert, dass der Verkauf bestimmter Produkte gezielt gefördert wird. Sie erläutert, was der Goldene Schnitt ist, was man von großen Handelsketten lernen und warum man auch auf kleinen Flächen viel erreichen kann, wenn man Visual Merchandising richtig einsetzt.Folge #015
Chantal Sebrantke über die Möglichkeiten des Visual Merchandising | 25:25
Stephan Stensky entstammt einem Familienunternehmen, das zu den Pionieren des Schuh-E-Commerce gehört. Jetzt hilft er mit der Firma Boost it beim Online-Wachstum und erzählt im schuhkurier-Podcast, wie ein Geschäft erfolgreich online vertreten sein kann. Als die Eltern von Stephan Stensky den Online-Shop Elbandi starteten, war die einhellige Meinung noch: Schuhe online verkaufen, das geht nicht! Heute wissen alle, wie gut das doch geht. Einfach ist es gleichwohl nicht. Mit seinem Unternehmen Boost it hilft Stensky deswegen Unternehmen dabei, nachhaltig wachsen zu können. Boost it berät Schuhhändler, ist aber auch in anderen Branchen tätig.
Im Podcast-Interview mit schuhkurier-Chefredakteurin Petra Steinke warnt er davor, sich zu sehr von einem Marktplatz oder einer Plattform abhängig zu machen. Bei den aktuellen Umwälzungen seien nicht mehr unbedingt die großen Online-Marktplätze die Gewinner. Wichtig sei daher ein Channel-Mix und eine klare Strategie und Positionierung, argumentiert Stensky.
Mit den Dienstleistungen will Boost it Lösungen für bessere Sichtbarkeit im Internet anbieten. Darunter zählen Storytelling-Strategien, das richtige Maß beim Versenden von Newslettern und die systematische Kontrolle der Erfolgsparameter. Stensky gibt aber auch Tipps, wie jeder Händler selbst an seiner Online-Sichtbarkeit arbeiten kann: „Dabei geht es nicht darum, jeden Tag fünf Instagram-Posts zu verschicken, nur weil irgendein Guru das sagt.“Folge #014
Stephan Stensky ĂĽber erfolgreiche E-Commerce-Strategien | 46:46
Lais Kriwat, Geschäftsleitung bei Kriwat GmbH, gibt im schuhkurier-Podcast einen Einblick in die 3D-Druck-Strategie seines Unternehmens. Braucht es gleich eine ganze Druckerfarm? Und wie lassen sich die Mitarbeiter für das Thema begeistern? Zudem spricht er auch offen über den Generationswechsel im eigenen Unternehmen.
Mit seinem Knowhow im Bereich 3D-Druck/additive Lösungen steht Lais Kriwat für eine neue Generation von Orthopädieschuhtechnikmeistern. Schon als Schüler testete er in Marke Eigenbau die Möglichkeiten und Chancen des 3D-Drucks aus. Im Gespräch mit den Redakteuren Tobias Kurtz und Laura Klesper spricht er zudem über seinen Einstieg in die Geschäftsleitung des elterlichen Betriebs.Folge #013
Lais Kriwat ĂĽber Generationswechsel und die Vorteile des 3D-Drucks | 42:42
Nach zwei schwierigen Jahren konnte der Rosenheimer Schuhanbieter Umsatz und Paarzahl 2022 wieder steigern. Im Podcast-Gespräch mit schuhkurier erklärt Firmenchef Achim Gabor, was er für 2023 erwartet und was ihn in der Krise positiv überrascht hat. Das laufende Jahr werde keine großen Umsatzsteigerungen bringen, erklärt Achim Gabor im Podcast-Interview. Daher werde man auf Kostenstrukturen achten. Entlassungen seien aber nicht geplant – ganz im Gegenteil: Man suche händeringend Fachkräfte.
Dass das Jahr herausfordernd bleiben wird, steht für Gabor fest: Er rechnet mit weiteren Insolvenzen im Handel und auch in der Schuhindustrie. Damit müsse man umgehen, so der Unternehmer. Eine Strategie ist für ihn die Erschließung neuer Exportmärkte.
Mit schuhkurier-Chefredakteurin Petra Steinke spricht Achim Gabor ĂĽber die gerade zu Ende gegangene Orderrunde, ĂĽber die Corona-Krise, ĂĽber den inhabergefĂĽhrten Fachhandel und die Perspektiven die er fĂĽr Pius Gabor sieht.Folge #012
Achim Gabor ĂĽber die Margen, Mitbewerber und Messen | 34:34
Das Logistikunternehmen Fiege will mit Fiege Now ein Produkt, zugeschnitten auf kleine Unternehmen, anbieten. Im schuhkurier-Podcast geht es mit Vertretern von Fiege Now und dem Kunden Swing2Sleep um Vorteile und Startschwierigkeiten. Der Hersteller Swing2Sleep produziert Federwiegen und andere Babymöbel zum Vermieten. Große Geräte, bestehend aus vielen Teilen, und regelmäßige Rücksendungen: Das Konzept bringt einen hohen Aufwand für die Logistik mit sich, den das Unternehmen irgendwann nicht mehr selbst übernehmen wollte. „Wir standen an einem gewissen Punkt im Wachstum vor der Wahl: Entweder wir bleiben jetzt bei der Größe, bei der wir sind, und schaffen nicht den nächsten Schritt, oder wir wagen es, die Logistik auszulagern“, erklärt Swing2Sleep-Geschäftsführer Maik Schwede in der elften Ausgabe des schuhkurier-Podcasts. Er entschied sich für den Service Fiege Now, mit dem das Logistikunternehmen Fiege seit rund eineinhalb Jahren Lösungen für kleinere Unternehmen anbietet. Die beiden schuhkurier-Redakteure Christopher Mastalerz und Petra Steinke haben im Podcast-Gespräch mit Vertretern beider Unternehmen, Head of Fiege Now, Julius Wegmann, und Maik Schwede und Patrick Blaschke von Swing2Sleep, über den Start der Zusammenarbeit geredet. Im Gespräch ging es um den Moment, in dem die Unternehmer das letzte Mal die Ware selbst versendet haben und Angst davor hatten, sie von nun an in fremde Hände zu geben. Sie erzählen, wie sie sich eigentlich schon für einen anderen Dienstleister entschieden hatten und nach einer spontanen Begegnung mit Julius Wegmann von Fiege überzeugt wurden. Dieser blickt derweil auf die ersten Monate von Fiege Now zurück und redet darüber, was es vom regulären Fiege-Angebot unterscheidet, was der Service kann und was nicht. Den schuhkurier-Podcast gibt es auf allen gängigen Podcast-Plattformen und bei schuhkurier.de.Folge #011
Fiege und Swing2Sleep ĂĽber Logistik fĂĽr Kleinunternehmen | 43:43
Andreas Schaller von Lloyd spricht mit schuhkurier-Chefredakteurin Petra Steinke über die Wertigkeit von Schuhen, wie man Kundinnen und Kunden begeistert und über Fahrradschuhe. Andreas Schaller, Sprecher der Geschäftsführung beim Schuhhersteller Lloyd. Im Podcast-Interview mit schuhkurier-Chefredakteurin Petra Steinke spricht er – natürlich – über Schuhe: Neben Herrenschuhen geht es dabei auch um Damenschuhe und das neue Segment der Fahrradschuhe, mit denen Lloyd vor kurzem gestartet ist. Es gibt einen Nachholbedarf bei klassischen Herrenschuhen, sagt Schaller – trotzdem glaubt er nicht an eine Rückkehr zur Zeit vor der Pandemie. Bei den Damenschuhen will er auf mehr modische Spitzen setzen, ohne die klassisch orientierte Kundin außen vor zu lassen. Und die Fahrradschuhe laufen, davon ist der Lloyd-Geschäftsführer überzeugt.
Im Podcast-Gespräch geht es zudem um die Fragen, warum Schuhe nach Überzeugung Schallers zwingend teurer werden müssen, wie Konsumentinnen und Konsumenten noch mehr und vor allem nachhaltig begeistert werden müssen und was man bei Lloyd tut, um die Marke zu schützen.Folge #010
Andreas Schaller ĂĽber die Wertigkeit von Schuhen | 44:44
Ralf Balonier, Vertriebsleiter bei Salamander und damit auch verantwortlich für den Vertrieb der Kinderschuhmarke Lurchi, blickt im Podcast-Gespräch mit Petra Steinke zurück und verrät, was die Marke in den kommenden Monaten plant. In Folge 9 des schuhkurier-Podcast spricht Ralf Balonier über ein von der Pandemie weitgehend unbeeindrucktes Segment: Kinderschuhe. Lockdown hin oder her: Die Kinderfüße wuchsen trotzdem, und Eltern standen vor der Frage, wie sie ihren Kindern unter erschwerten Bedingungen gute und passende Schuhe kaufen könnten. Die Kreativität des Handels war enorm. Füße wurden vor dem Geschäft vermessen, Schuhe per Fahrrad zu den Kunden gebracht. Und auch bei Salamander als Lieferant tat man laut Ralf Balonier alles, um der schwierigen Situation gerecht zu werden. Dennoch stellte und stellt Corona das Unternehmen vor enorme Herausforderungen, denn nach wie vor sind die Lieferketten gestört. Für die kommenden Monate ist rund um den Feuersalamander eine Menge geplant, darunter Aktionen im Handel und eine neue Folge der berühmten Comic-Abenteuer.Folge #009
Ralf Balonier ĂĽber den Krisengewinner Kinderschuh | 43:43
Marcus Höhne betreibt Fachgeschäfte und Markenstores. Er erzählt vom dauerhaften Krisenmodus und den sich daraus ergebenden Chancen. In Folge 8 des schuhkurier-Podcast spricht schuhkurier-Chefredakteurin Petra Steinke mit dem Hamburger Schuhhändler Marcus Höhne. „Erst, wenn Sie rundum glücklich mit Ihren neuen Schuhen sind, sind wir zufrieden“ – so heißt es auf der Homepage des Hamburger Schuhhauses Hittcher, das 1934 gegründet wurde und sich seitdem in Familienhand
befindet. Seit dem Jahr 2000 führen Marko und Volker Höhne das Unternehmen mit derzeit rund 15 Filialen. Seit 2015 ist Markos Sohn Marcus als vierte Generation mit am Start. Neben zwei Fachgeschäften gehören Mono- und Duomarkenstores zum Portfolio des Schuhhaus Hittcher. Etabliert ist die Partnerschaft mit Gabor und Ecco.
Vor zwei Jahren starteten die Höhnes die Partnerschaft mit dem US-Hersteller Skechers – ausgerechnet im ersten Pandemie-Jahr. Die Corona-Krise und die Folgen des Kriegs in der Ukraine bekommen die Höhnes und ihr Team nach wie vor hautnah mit – erst den Online-Boom und dann die massive Kaufzurückhaltung. Marcus Höhne spricht über Corona-Frust und Krisenmodus. Er erklärt, wie man in Hamburg Kräfte sammelte, um die aktuellen Herausforderungen nicht nur zu bewältigen, sondern daran zu wachsen.Folge #008
Marcus Höhne über Fachhandel und Markenstores in der Krise | 30:30