Das Bruttowarenvolumen (GMV) soll weiterhin voraussichtlich auf 1,3 Mrd. Euro steigen, der Nettoumsatz soll voraussichtlich auf 715 Mio. Euro bis 735 Mio. Euro (vorherige Prognose: 680 Mio. Euro bis 700 Mio. Euro) ansteigen. Die EBITDA-Prognose wurde auf 54 Mio. Euro bis 58 Mio. Euro nach oben korrigiert (vorherige Prognose: 47 Mio. Euro bis 50 Mio. Euro). Die Partnerzahl soll nunmehr auf über 16.500 ansteigen (vorherige Prognose: 16.000). Der Verschuldungsgrad wird sich unverändert in einem Bereich von 1,5-2,3 prognostiziert. Einhergehend mit dem Anstieg der Partnerzahl wird mit einem deutlichen Anstieg der Produktzahl auf den Plattformen der TPG von über 20 % gerechnet.
Die Entwicklung ist auf eine positive Ertragsentwicklung, den erfolgreichen Aufbau des Segments „Optics & Hearing“ sowie der Wirkung eines umgesetzten Kosten- und Effizienzprogramms zurückzuführen, so der Vorstand der TPG. Bjoern Minnier, CFO der The Platform Group AG, sagt: „Die Ertragskraft unserer Gruppe hat sich im ersten Halbjahr positiv entwickelt, die überproportionale Steigerung des EBITDA zeigt, dass wir auch im Gesamtjahr mit dieser Entwicklung rechnen können. Ab dem zweiten Halbjahr wird unser neues Segment ‚Optics & Hearing‘ signifikant zur Steigerung unserer Ergebnisse beitragen. Dies hat auch zur Folge, dass unsere Gesamtmarge künftig steigen wird. Zudem haben wir beschlossen, in diesem Segment weitere Zukäufe vornehmen, dies bereits im Herbst diesen Jahres.“ Dr. Dominik Benner, CEO der The Platform Group AG, fügt hinzu: „Wir konnten eine sehr starke Entwicklung im ersten Halbjahr verzeichnen: Das organische Wachstum unserer Plattformen und Beteiligungen war über unserer Erwartung, die größere Anzahl der Händler bringt uns ein Wachstum bei Umsatz und Ertrag. Im Geschäftsjahr 2025 wurden bisher sieben Übernahmen umgesetzt. Vor diesem Hintergrund müssen wir unsere Prognose für das Gesamtjahr 2025 anheben. Dies sowohl beim Umsatz als auch beim operativen Gewinn. Der Nettogewinn unserer Gruppe wird proportional ebenfalls ansteigen und voraussichtlich deutlich über dem Vorjahr liegen.“
Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet der TPG-Vorstand ein Bruttowarenvolumen (GMV) von 1,6 Mrd. Euro (unverändert), einen Umsatz von mindestens 860 Mio. Euro (vorherige Prognose: 820 Mio. Euro) sowie eine bereinigte EBITDA-Marge zwischen 7,5 % und 10 % (vorherige Prognose: 7,0 % bis 10 %) erreichen zu können.
Zuletzt klagten Schuhhändler gegenüber schuhkurier über Schwierigkeiten bei den Auszahlungen. Auch das Manager Magazin berichtete zuletzt über verspätete oder nicht geleistete Zahlungen in diversen Fällen.