Trinkgeld im Schuhhandel – stimmen Sie zu?
„Wertschätzung für das Personal“
- 30.04.2026
- Petra Steinke
- 1 Minute
„Wertschätzung für das Personal“
Marc Leinweber, Geschäftsführer der AS-Gruppe, erklärte im Interview mit schuhkurier, warum sein Unternehmen die Trinkgeld-Option eingeführt hat: „Unsere Schuhgeschäfte sind in der Regel keine Selbstbedienungsläden. Es erfolgt meist eine Interaktion, etwa indem die Mitarbeiterin oder der Mitarbeiter alternative Modelle zeigt, andere Größen bereitstellt oder Hinweise zur Pflege der Schuhe gibt. Das ist durchaus mit dem Service in der Gastronomie vergleichbar.“ Und dort, so Leinweber weiter, werde meist ohne großes Hinterfragen Trinkgeld gezahlt.
In der AS-Gruppe sieht man die neue – ausdrücklich freiwillige – Trinkgeldzahlung auch als Ausdruck der Wertschätzung dem Personal gegenüber. Der in einer Filiale gesammelte Betrag werde den dort beschäftigten Mitarbeitenden 1:1 steuer- und abgabenfrei ausgezahlt.
Headerfoto: In der Gastronomie inzwischen weit verbreitet – und jetzt auch in den Filialen der AS-Gruppe möglich: Bei Kartenzahlung können Kundinnen und Kunden Trinkgeld entrichten. (Foto: Nathana Reboucas/Unsplash)
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