Bei Ugg wird alles anders. Was bedeutet das für den Vertrieb? Und was für den Handel? schuhkurier sprach mit David Schüttenkopf, Sales Director Central Europe.
17.03.2016
Helge Neumann
2 Minuten
Zugang wählen und weiterlesen:
Noch kein Abo?
– Alle Artikel lesen – Alle ePaper lesen – Alle Newsletter erhalten
Keine Ausgabe verpassen: Alles aus dem Shoe-Business - kritisch, tiefgründig und vielseitig. 100% Branchenwissen für Ihren Erfolg im Geschäft mit Schuhen. Gedruckt oder als ePaper + alle Inhalte der Website.
Ugg Australia hat sich umfassend neu aufgestellt. Was bedeutet das konkret?
Eines vorab: Aus Ugg Australia wird Ugg. Wir werden den Namenszusatz ’Australia‘ sukzessive aus unserer Markenkommunikation entfernen. Die Umstellung wird fließend erfolgen und planmäßig bis Frühjahr 2017 vollständig an die Endverbraucher kommuniziert worden sein.
Was hat sich darüber hinaus verändert?
Seit 2014 ist vieles in Bewegung. Ein erster Meilenstein war die Übernahme der Wave & Motion GmbH, die die Namensrechte der Marke Ugg für Deutschland und Österreich gehalten hat, durch den Deckers-Konzern und die Gründung der Deckers Germany GmbH. Damals kam auch ich zu dem Unternehmen, nachdem ich zuvor zehn Jahre für die Hugo Boss AG tätig war, und habe die Aktivitäten in Deutschland, Österreich und Polen verantwortet. Im vergangenen Jahr haben wir dann eine neue Markenstrategie entwickelt und umgesetzt.
Und 2016?
Das Jahr 2016 ist zwar noch jung, aber auch in den vergangenen drei Monaten gab es eine Reihe weiterer Veränderungen. So wurde der Geschäftsbereich EMEA, der jährlich mehr als 200 Mio. Dollar Umsatz generiert, in zwei Vertriebsgebiete unterteilt. Deutschland gehört gemeinsam mit den weiteren deutschsprachigen Ländern sowie Benelux und Osteuropa zur Region Central Europe. Anfang März wurde mir die Leitung dieser Märkte übertragen. Für Deutschland wird es daher in Kürze einen neuen Verantwortlichen geben.
Wo liegt Ihr Fokus als Vertriebsverantwortlicher?
Die Schwerpunkte liegen eindeutig auf einer klaren Distributionsstrategie, einem starken Markenauftritt und dem Ausbau des Kundenservice. Vor allem dieser letzte Punkt liegt mir besonders am Herzen. Hier war Ugg in der Vergangenheit nicht optimal aufgestellt. Das ändern wir. Dazu gehören neben einer intensiveren Kommunikation auch optimierte Liefertermine. Haben wir früher für H/W meist im August geliefert, haben wir schon 2015 im Mai mit der Auslieferung begonnen. Und das zum Wohle unserer Handelspartner, die über den längeren Verkaufszeitraum sehr gute Abverkäufe generieren konnten. Als starke Marke haben wir eine Verantwortung gegenüber dem Handel: Wir müssen innovativ und serviceorientiert arbeiten, um auch künftig als feste Bank zum Umsatz beitragen zu können.
Das vollständige Interview mit David Schüttenkopf lesen Sie inschuhkurier 11/2015.