Die Händler im Norden hatten keine Chance, die guten Umsätze aus dem Vorjahr zu erreichen. Das kleine Plusergebnis war eine Ausnahmeerscheinung. Angesichts des durchwachsenen Wetters mangelte es in den meisten Geschäften an Frequenz.
Der Westen, insbesondere Nordrhein-Westfalen, wurde durch ein heftiges Unwetter mit Sturmböen von fast 140 Stundenkilometern kräftig durchgeschüttelt. Ansonsten konnten sommerliche Temperaturen bei mehr als 30 Grad Celsius die Kauflaune anheizen. Verkauft wurde, was leicht, offen und bequem war – vornehmlich flache Sandalen, Zehentrenner und Pantoletten.
Im Süden Deutschlands hielten sich die Plus- und Minusergebnisse die Waage. Trotz des eher durchwachsenen Wetters waren die Schuhfachhändler zufrieden. In den Damenabteilungen war das gesamte Sortiment gefragt. Die Herren, mit den Gedanken bei der Fußball WM in Brasilien unterwegs, bevorzugten sportliche Modelle, während das Kinderschuhgeschäft still vor sich hin lebte.
Am besten liefen die Geschäfte im Osten der Bundesrepublik; hier lagen die Umsätze um 4,1% höher als im Vorjahr.