Im Rahmen der „Do Better“-Strategie fasst Zalando in einem jährlichen Bericht die Fortschritte bei den Themen Inklusion und Diversität zusammen. Vor allem der Bereich der adaptiven Mode, die an die Bedürfnisse von Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen angepasst ist, wurde vergangenes Jahr weiterentwickelt. Die Linie wurde 2022 gelauncht. 2023 wurden 430 weitere Styles ins Programm genommen und Suchfilter eingeführt, damit Betroffene die angepassten Kleidungsstücke gezielter finden. 2024 wird das adaptive Sortiment um die Kategorien Kinder und Sport erweitert. Das adaptive Sortiment besteht aus den Zalando-Eigenmarken aber auch aus Produkten von Unternehmen wie Tommy Hilfiger, Nike und Friendly Shoes. Um Feedback der Konsumentinnen und Konsumenten einzuholen, wurde gemeinsam mit dem Rollstuhl- und Prothesenhersteller Ottobock ein Kundenpanel organisiert. Die Kollektionen, in denen das Feedback mit eingeflossen ist, werden in den kommenden Monaten vorgestellt.
Im Bereich der Diversität ist der Plan, im Kampagnenmaterial Menschen aller Hautfarben repräsentativ darzustellen. Klare Richtlinien sollen den Kreativteams und Partnern bei der Darstellung helfen. Zalando hat den ursprünglich für 2023 anvisierten Zeitplan in diesem Bereich auf 2028 verlängert. Das Ziel, bis 2023 ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis (Frauen- und Männeranteil von mindestens 40%) zu erreichen, konnte aufgrund der schwierigen makroökonomischen Umfelds und damit verbunden einer geringeren Zahl an Neueinstellungen nicht erreicht werden.