Im Rahmen des EU Green Deal sollen Umweltauswirkungen in den Bereichen Energie, Verkehr, Landwirtschaft und anderen Sektoren erheblich reduziert werden. Zu den wichtigsten Maßnahmen gehören die Förderung erneuerbarer Energien, die Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden und die Schaffung nachhaltiger Verkehrssysteme. Darüber hinaus ist die Förderung einer kreislauforientierten Wirtschaft einer der wesentlichen Eckpunkte des Green Deal.
Auch auf die Schuhbranche wirkt sich der Green Deal aus. Dabei steht der Aspekt der Kreislaufwirtschaft im Fokus, sprich, Schuhe müssen möglichst so gefertigt werden, dass sie wiederverwendet, recycelt oder repariert werden können. Nach Möglichkeit müssen Schuhe in ihre Bestandteile zerlegt werden können. Das erfordert ein Umdenken beim Design und bei der Fertigung.
Hersteller müssen darüber hinaus ihre Produktionsprozesse nachhaltiger gestalten, zunehmend umweltfreundliche Materialien einsetzen und Abfall reduzieren. Sie müssen in energieeffiziente Fertigungsmethoden investieren und Emissionen reduzieren. Das umfasst die gesamte Lieferkette.
Um den Verbraucherinnen und Verbrauchern Orientierung zu bieten, sollen umweltfreundliche Produkte gekennzeichnet werden.
Der EU Green Deal soll Innovation in nachhaltigen Technologien und Materialien fördern. Zugleich müssen sich Schuhhersteller an verschärfte Umweltauflagen und Standards einstellen.