Auch den Mitarbeitenden zollte Marc Leinweber seinen Dank: „Seien Sie gewiss, wir wissen jeden Beitrag von Ihnen zu schätzen.“ Mit Blick auf die Geschäftspartner betonte der Unternehmer, dass Vertrauen die wichtigste Währung sei.
An den Regierenden Bürgermeister Berlins, Kai Wegner, der ebenfalls zur Feier gekommen war, richtete Marc Leinweber drei Wünsche: Die „unfassbare Zahl“ an Baustellen sei ein enormer Effizienzkiller, noch dazu, weil oft der Eindruck entstehe, dass dort niemand arbeite. Hier müsse etwas geschehen. Die Olympischen Spiele, für die sich Berlin in den Jahren 2036, 2040 oder 2044 bewirbt, seien eine große Chance für die Stadt und würden ihrer Reputation guttun. Daran solle gearbeitet werden. Und es gebe am Flughafen BER zu wenig Direktverbindungen – „das muss sich dringend ändern“, so Leinweber.
Sein jüngerer Bruder Timo betonte, wie wichtig der Zusammenhalt im Unternehmen sei: „Wir sind Familie. Einmal Familie, immer Familie.“ Er gratulierte zwei langjährigen Mitarbeiterinnen – eine von ihnen war 1983 ins Unternehmen eingetreten –, „da war ich ein Jahr alt“, so der Geschäftsführer. Leinweber kündigte zugleich einen Neuzugang im Team der AS Gruppe an: Antonka Buric, Einkäuferin mit beruflichen Stationen bei Leiser, TMC, Zalando und der Schweizer Ochsner Gruppe, wird ab 1. August als Einkaufsleiterin bei dem Berliner Unternehmen starten.
Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner betonte in seinem Grußwort die Bedeutung des stationären Handels: Dieser schaffe Arbeits- und Ausbildungsplätze und leiste einen wertvollen Beitrag zu lebendigen Quartieren in den Städten. Das gelte es zu schützen. Mit Blick auf die jüngsten Haushaltsentscheidungen der Bundesregierung – speziell die geplante Senkung der Strompreise zunächst nur für die Großindustrie – sagte Wegner, dies reiche nicht; er erwarte ein „Nachsteuern“. Ins Spiel brachte der Politiker auch eine Mietpreisbremse für Gewerbeflächen. Zu den von Marc Leinweber angesprochenen drei Problemen hatte Wegner ebenfalls Stellungnahmen parat: Er wolle einen Baustellenmanager einsetzen, der sicherstelle, dass an den vielen „Staustellen statt Baustellen“ tatsächlich gearbeitet werde. Olympia in Berlin 2040 würde er gern noch im Amt erleben – zumal die Spiele nachhaltig geplant seien und die bestehende Infrastruktur genutzt werden solle. Und er unterstützte die Forderung, der Flughafen BER müsse mehr sein als ein Zubringer für Frankfurt.
Nach den Grußworten wurde eine eigens für die AS Gruppe komponierte Hymne gesungen, es wurde getanzt und gefeiert – bei überwiegend sonnigem Wetter und einem atemberaubenden Blick über den Wannsee.