Geox hat im Geschäftsjahr 2024 einen Umsatz von 664 Mio. Euro erzielt. Das ist ein Umsatzrückgang von 7,8% (7,1% währungsbereinigt) zu 2023. Auch aufgrund einmaliger Posten von 13 Mio. Euro im Rahmen des laufenden strategischen Transformationsprozesses stieg der Nettoverlust auf 30,3 Mio. Euro. Bereits im Vorjahr wurde ein Verlust in Höhe von 6,5 Mio. Euro erzielt. Das EBITDA liegt bei 63,2 Mio. Euro. Im Vorjahr lag dieses noch bei 89 Mio. Euro.
Der Wholesale-Umsatz ging um 12,5% auf 325,5 Mio. Euro (49% des Gesamtumsatzes) zurück. Der Franchise-Umsatz ging um 17,3% auf 49,8 Mio. Euro (7,5% des Gesamtumsatzes) zurück. Die stationären D2C-Stores erwirtschafteten 3,9% weniger und 226,9 Mio. Euro (34,2% des Gesamtumsatzes). Nur der D2C-Online-Store setzte 20,1% mehr um und insgesamt 61,6 Mio. Euro (9,3%) des Gesamtumsatzes).
In allen Regionen wurde weniger umgesetzt. In Italien wurden 187,5 Mio. Euro umgesetzt, 6,6% weniger als im Vorjahr. In Westeuropa wurden 300,3 Mio. Euro umgesetzt, 1,4% weniger als im Vorjahr. In Nordamerika wurden 23,9 Mio. Euro umgesetzt, 11,9% weniger als im Vorjahr. Im Rest der Welt wurden 151,9 Mio. Euro umgesetzt, 18,7% weniger als im Vorjahr.
Mit der bereits erwähten Transformationsstrategie will Geox wieder Gewinne und Umsatzwachstum einfahren. Im Jahr 2024 soll die Grundlage für den nun zu implementierten Industrieplan 2025-2029 gelegt worden sein. Dieser sieht die Optimierung des Distributionsnetzwerks, die Schließung von Tochtergesellschaften in den USA und China sowie eine interne Restrukturierung vor. Geox kündigt außerdem eine Partnerschaft mit einem internationalen Player im chinesischen Markt an. Im Ausblick auf das Jahr 2025 geht Geox davon aus, sich im D2C-Bereich auf die Expansion digitaler Plattformen zu fokussieren. Außerdem soll die Qualität des Multibrand-Netzwerks durch eine selektivere Auswahl der Märkte und Distributionspartner verbessert werden. Geox erwartet 2025 einen niedrigen einstelligen Umsatzrückgang und einem Rückgang des bereinigten EBIT um 80 Basispunkte.