Mark Rauschen (li.), BTE-Präsident, und Dr. Alexander von Preen, HDE-Präsident (Foto: BTE)
Allesamt Fragen, auf die der Einzelne selten eine Antwort hat. Gerade deshalb kommt es auf den gemeinsamen Austausch und die Vernetzung von Akteuren an, um gemeinsam zu Lösungen zu kommen. Und genau aus diesem Grund rief der BTE Handelsverband Textil Schuhe Lederwaren Ende September nach Köln.
„Ich bin der Neue“
„Wir lernen uns jetzt ja erst so richtig kennen“, beginnt Mark Rauschen, Geschäftsführer von L&T Lengermann & Trieschmann und neu gewählter BTE-Präsident, die Eröffnungsrede des BTE-Kongresses „Fashion-Emotion 4.0“ am 28. September. Rund 130 Besucher haben sich laut Angaben des BTE im Kölner Medienpark eingefunden. Was sie erwartet: spannende Vorträge, anregende Unterhaltungen und neue Impulse. Und den erst kürzlich gewählten neuen BTE-Präsidenten Mark Rauschen kennenzulernen – und dessen ist dieser sich auch bewusst, wie er witzelnd klarstellt: „Ich bin der Neue.“
Rauschen ist, neben vielen anderen klugen Köpfen, auch Teil des Programms des Kongresses. Kurz nach seiner Ansprache stellt er seinen Gesprächspartner für die Talkrunde vor: Gemeinsam mit Alexander von Preen, Geschäftsführer von Intersport Deutschland und Präsident des Handelsverbands Deutschland, wollen beide einen Einblick darüber gewähren, wie der Textil-, Schuh- und Lederwareneinzelhandel in der Politik wahrgenommen wird – und was getan werden kann, um die Sichtbarkeit zu erhöhen.
Im Dialog zwischen Rauschen und von Preen wird über die letzten privaten Shoppingerfahrungen oder auch die persönliche Haltung zum Online-Shopping gesprochen. So erzählt Alexander von Preen beispielsweise von seinen letzten Einkaufserfahrungen in Verona und seiner strikten Ablehnung dagegen, digital Produkte zu bestellen. „Die wenige Zeit, die ich beim Einkaufen habe, möchte ich auch im persönlichen Miteinander nutzen, und das genieße ich sehr.“ Gleichzeitig spiegele diese Haltung seine Begeisterung für das Shoppen im Urlaub wider: „Man lernt auch immer wieder neue Menschen kennen, und das Stöbern macht mir einfach Spaß.“ Als von Preen noch hinzufügt, dass sich ein solcher Einkaufstrip für ihn auch nach Ablenkung anfühlt, hakt Mark Rauschen ein: „Ich glaube, wir werden auch mehr und mehr Teil der Freizeitindustrie.“ Denn jeder, der beispielsweise einen neuen Pullover kauft, habe bereits mindestens einen.