Trotz der derzeit massiven Einschränkungen sei auf ein schnelles Ende nicht zu hoffen. „Ich gehe davon aus, dass wir sicherlich den ganzen Monat April und den ganzen Monat Mai mit den Folgen zu tun haben“, sagte der CDU-Politiker in einem Interview mit RTL/NTV. Es sei noch eine „erhebliche Zahl an Neuinfektionen“ zu erwarten. Er rate niemandem dazu anzunehmen, dass die derzeitige Situation „in acht Tagen wieder vorbei ist.“
Schnelle und praxisorientierte Hilfe soll kommen
Gelder, Kredite und Bürgschaften müssten jetzt schnell und praxisorientiert bereitgestellt werden, so Altmaier weiter. „Wir haben nicht Wochen, wir haben Tage, damit das alles steht.“ Er erwarte, dass alle ihren Beitrag leisten, „dass wir so schnell wie möglich Geld auch überweisen können“, so der Minister. Kleine und mittlere Unternehmer warteten jeden Tag auf das Geld. Die Regierung habe deshalb auch die Insolvenzfristen verlängert.
Härtefallfonds zusätzlich zu beschlossenen Hilfen
Laut Altmaier arbeitet die Bundesregierung an einem Härtefallfonds zusätzlich zu Kurzarbeitergeld, Steuerstundungen und Kredithilfen. „Das heißt, dass man in bestimmten Fällen, denjenigen, die von den genannten Regelungen nicht erfasst sind, helfen kann“, so der Minister weiter. Er hoffe, „dass wir als Marktwirtschaft durch diesen Prozess durchkommen, denn das war ja das Erfolgsrezept der letzten 70 Jahre.“